Welche Arten von Bratpfannen es gibt

13. Oktober 2012

Die Küchenausstattung trägt maßgeblich dazu bei, ob man bequem, unkompliziert und gesundheitsbewusst Speisen zubereiten kann. Neben guten Töpfen sollten Sie auch auf die Qualität der Pfanne achten. Gute Bratpfannen sind leicht zu reinigen, lassen die Lebensmittel nicht anbrennen und haben eine möglichst hohe Lebensdauer. Je nach Verwendungszweck gibt es verschiedene Arten von Bratpfannen.



Bei dem Kauf einer neuen Bratpfanne ist neben dem Verwendungszweck die benötigte Größe wichtig. Es gibt kleinere Bartpfannen für Singlehaushalte und der Zubereitung von kleineren Gerichten und auch große Bratpfannen zum gleichzeitigen Braten von größeren Portionen für Familien oder auch gewerblichen Zwecken.
Zur Begriffsklärung noch ein weiterer Fakt: Im Gegensatz zu Kochtöpfen ist die Bratpfanne flach und hat einen langen Griff. Die Zwischenform von Kochtopf und Pfanne nennt sich Kasserolle.
Unterschieden werden die Bratpfannen durch ihr Material, ihre Oberfläche und ihre Form.

Bratpfannen mit Antihaftbeschichtung

Die wohl beliebteste Pfanne ist die mit Antihaftbeschichtung auch Teflonpfanne genannt. Die Beschichtung ist meistens aus PTFE. Sie ist wesentlich leichter als andere Pfannen, vor allem die beschichteten Aluminiumpfannen, sind leicht zu reinigen und Gerichte brennen nicht so schnell an. Ein kleiner Nachteil der beschichteten Pfannen ist ihre begrenzte Lebensdauer auf Grund ihrer relativ empfindlichen Oberfläche. Eine beschichtete Pfanne kann durch die Benutzung von Metallbesteck beschädigt werden aber auch durch Erhitzen von über 260°C. Weiterhin ist von einem ständigen Reinigen in der Geschirrspülmaschine abzusehen, da es die Beschichtung beeinträchtigt kann.
Eine Bratpfanne mit einer speziellen PTFE-freien keramischen Antihaftbeschichtung kann jedoch bis zu einer Hitze bis 400 °C und mehr erwärmt werden, ohne dass ihre Beschichtung Schaden nimmt. Außerdem ist sie mechanischer Beanspruchung gegenüber wesentlich unempfindlicher.
Eine weitere Art der Beschichtung ist die auf DLC Basis. Sie ist hitzebeständiger als die PTHE beschichteten Pfannen und zwar bis 300 °C. Die Beschichtung ist auch robuster als eine PTFE-Beschichtung.
Die Reinigung und Pflege der beschichteten Pfannen hängt von der Art der Beschichtung ab. Daher sollte man sich nach der jeweiligen Gebrauchsanweisung richten.
Beschichtete Pfannen sind insgesamt die beste Alternative für den Privathaushalt.

Bratpfannen aus Edelstahl

Auch Edelstahlpfannen sind sehr pflegeleicht, jedoch sehr schwer und robust. Ihr Nachteil ist, dass sie bei einem unbeschichteten Boden im Inneren etwas schwieriger zu reinigen sind und Edelstahl ein schlechterer Wärmeleiter ist im Gegensatz zu Aluminium bei den Antihaftschichtpfannen.
Bei teureren Edelstahlpfannen ist sowohl der Boden als auch die ganze Pfanne aus mehreren Schichten. Dieses garantiert eine bessere Verteilung der Wärme bis an den Rand der Pfanne. Auch gibt es Edelstahlpfannen mit einer Antihaftbeschichtung.

Pfannen aus Gusseisen

Diese Pfannen sind geeignet für alle Herdarten. Ein weiterer Vorteil ist die bis zu viermal höhere Wärmeleitfähigkeit als Edelstahl. Die Wände der Gusseisenpfannen sind jedoch sehr dick, woraus resultiert, dass sie lange brauchen, um heiß zu werden. Dann jedoch halten sie die Hitze gut und länger als andere Pfannen. Vorgeheizte gusseiserne Pfannen eignen sich daher besonders gut zum scharfen Anbraten.

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