Arten von Energiesparlampen

21. März 2012

Energiesparlampen sind in ihrer Herstellung bis hin zum Recycling zwar etwa fünfmal so teuer wie herkömmliche Glühbirnen, jedoch halten sie etwa achtmal länger und verbrauchen nur halb so viel oder noch wenig Strom als herkömmliche Glühbirnen. Da es verschiedene Arten von Energiesparlampen gibt, möchten wir Ihnen in unserem Artikel einen Überblick geben.



Die Technologie der Energiesparlampen ist relativ neu und die technische Weiterentwicklung daher noch lange nicht abgeschlossen ist. Anders ist es bei den herkömmlichen Glühlampen, denn hier sind bahnbrechende Verbesserungen kaum noch zu erwarten. Durch die aktuelle und ständige Weiterentwicklung der Energiesparlampen gibt es sehr viele verschiedene Arten von Energiesparlampen auf dem Markt. Sie unterscheiden sich sehr in ihrer Effizienz, Farbwiedergabe und Haltbarkeit.

Kompaktleuchtstofflampe

Die bekannteste und verbreitetste Art der Energiesparlampen ist die Kompaktleuchtstofflampe. Sie sind seit Anfang der 1990er Jahre auf dem Markt und ihre Weiterentwicklung ist weitgehend abgeschlossen. Ihre Effizienz liegt bei einer 50 bis 60 Watt Birne gegenüber einer herkömmlichen Glühbirne bei etwa 80 % Einsparung. Ihre Haltbarkeit liegt bei etwa 6.000 bis 10.000 Stunden. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie giftiges Quecksilber enthalten. Sie müssen daher aufwändig entsorgt werden. Ein weiter Nachteil ist, dass sie meist deutlich größer als herkömmliche Glühbirnen sind und ihr Lichtspektrum weniger gleichmäßig als bei Glühlampen ist. Nutzer sprechen oft von einem härteren Licht, welches sie ausstrahlen.

Halogenlampe

Weitere Arten von Energiesparlampen sind Halogenlampen. Durch die Betreibung der Halogenlampe mit einer höheren Temperatur des Glühdrahtes steigt ihre Effizienz gegenüber einer normalen Glühbirne. Die Halogenlampen sind etwa 25 % – 50%, je nach Qualität, sparsamer als normale Glühlampen. Ihre Haltbarkeit ist jedoch etwa 3000 Stunden geringer als bei anderen sparsamen Energiesparlampen, jedoch trotzdem noch wesentlich höher als bei normalen Glühbirnen. Als einziges Leuchtmitteln unter den Energiesparlampen ist sie dimmbar, was jedoch ihre Lebensdauer reduziert.

Halogenmetalldampflampe

Halogenmetalldampflampen haben mit den Halogenlampen, welche Glühlampen sind, außer ihrem verwandten Namen keine Gemeinsamkeit, denn die Halogenmetalldampflampen sind Gasentladungslampen. Sie sind eine Weiterentwicklung der Leuchtstofflampen bzw. Quecksilberdampflampen. Die Halogenmetalldampflampen haben einen sehr hohen Farbwiedergabeindex durch ihre Halogenverbindungen. Auf Grund ihrer hohen Farbwiedergabe und Lichtausbeute werden sie zur beispielsweise zur Ausleuchtung von Auslagen in Geschäften oder Messen und in Scheinwerfern von Sets für Film und Fernsehen eingesetzt.

Leuchtdiode (LED)

LEDs sind mittlerweile mit einer Effizienz von bis zu über 100 Watt erhältlich. Sie haben gegenüber einer normalen Glühbirne eine Einsparung von etwa 90 %. Sie sind sehr haltbar und weisen eine Betriebsdauer von etwa 10.000 bis 30.000 Betriebsstunden aus.

Natriumdampflampe

Diese Arten von Energiesparlampen gehören zu den effizienten Leuchtmitteln. Sie haben jedoch auch einen Nachteil, ihr monochromatisches Licht. Natriumdampflampen beispielsweise als Beleuchtungsmittel für Nachtbeleuchtungen von öffentlichen Verkehrswegen und Plätzen sowie zur Beleuchtung in Dunkelkammern.

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