Die Arten von Matratzen und ihre Vor- und Nachteile

27. Juni 2012

Da der nächtliche Regenerationsprozess sehr wichtig und unverzichtbar ist, sollte man bei der Wahl des Bettes, des Lattenrostes und der Matratze nicht am falschen Ende sparen. Das Angebot an verschiedenen Matratzen ist jedoch sehr groß und unübersichtlich. Aus diesem Grund wollen wir ihnen durch unseren Artikel ein wenig Orientierungshilfe geben.



Es gibt folgende Arten von Matratzen: Federkernmatratzen, Latexmatratzen, Schaumstoffmatratzen, Naturmatratzen, PS-Matratze, Futon und Rosshaarmatratze. Sollten Sie auch überlegen, sich eine neue Matratze kaufen zu wollen, helfen wir ihnen gern bei der Entscheidungsfindung.

Die Vor- und Nachteile der beliebtesten Matratzen:
Federkernmatratzen schaffen ein gutes Klima. Eventuell eindringende Feuchtigkeit wie Schweiß kann unproblematisch an die Außenluft abgegeben werden. Schimmelbildung ist selten ein Thema bei dieser Art von Matratzen. Auch bieten moderne und hochwertige Taschenfederkernmatratzen, eine Unterart der Federkernmatratzen, verschiedene Zonen, welche dem jeweiligen unterschiedlichen Gewichten der Körperteile und damit dem tieferen Einsinken gerecht zu werden. Federkernmatratzen sind meistens, bis auf einige Unterarten, recht kostengünstig. Robust und lange haltbar sind alle Modelle. Ein Nachteil der Federkernmatratzen ist beispielsweise die wenig geeignete Kombination mit verstellbaren Lattenrosten.

Latexmatratzen
bestehen aus Gummi mit einem synthetischen, natürlichem oder gemischtem Anteilen. Hergestellt werden sie durch Vulkanisation bei der ihre typische Form die Löcher in der Latexmatratze entsteht. Latexmatratzen haben eine sehr gute Fähigkeit sich den Körperkonturen und dem Lattenroste anzupassen. Ihre Nachteile sind jedoch unter anderem, dass sie teilweise sehr schwer und unhandlich sind.

Naturmatratzen werden ausschließlich aus Materialien hergestellt, welche in der Natur vorkommen. Verwendet werden beispielsweise Naturlatex, Kokosfasern, Rosshaar, Seegras und Stroh. Die Materialien werden in unterschiedlichen Schichten kombiniert und so verschiedene Härtegrade erzeugt. Der Vorteil von Naturmatratzen ist, dass keine Metalle oder chemischen Stoffe, die ausdünsten können, verwendet werden. Die Nachteile von Naturmatratzen ist die Gefahr der Ansiedlung von Pilzen und bei schlecht belüfteten oder feuchten Zimmern die Gefahr von unangenehmer Geruchsbildung

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