Der Aufbau von Matratzen

29. Dezember 2017


Ein gesunder Schlaf ist für die menschliche Gesundheit von fundamentaler Bedeutung. Nur wer ausgeschlafen erwacht, ist fit für den Tag und leistungsfähig. Aber nicht nur die körperliche Gesundheit kann ein schlechtes Bett und Matratze negativ beeinflussen, ein gesunder Schlaf ist auch für die psychische Gesundheit von elementarer Bedeutung.





Der Markt an Matratzen ist schier unendlich. Und jeder Hersteller verspricht, dass ein Modell das einzig Wahre Geheimrezept für einen gesunden Schlaf ist. Wer soll da noch den Überblick behalten?
Unser Tipp ist es, Matratzen nicht im Einrichtungshaus sondern bei einem Spezialisten zu kaufen. Dabei ist es egal, ob dieses in einem Matratzen-Laden oder online (klick hier)geschieht. Beachten sollten Sie dabei unbedingt, den Aufbau der Matratzen, den hieraus erschließt sich, welche Matratze für Sie persönlich den besten Schlafkomfort bietet. Hier ein Überblick über die gängigsten Modelle:

Federkernmatratzen
Federkernmatratzen sind der Oberbegriff für eine Matratzenart, welche sehr robust und meistens kostengünstig sind. Sie bestehen im Inneren aus einem geordneten System meist feuerverzinkter Stahlfedern.
Federkernmatratzen sind vor allem dafür bekannt, dass sie ein gutes Klima beim Schlafen schaffen. Nachts eindringende Feuchtigkeit wie Schweiß zieht nicht in die Matratze ein sondern wird an die Außenluft abgegeben, wo sie dann unproblematisch verdunstet. Eine gesundheitsschädliche Schimmelbildung wird so ausgeschlossen. Daher sind sie besonders für Menschen geeignet, welche nachts stark schwitzen.
Federkernmatratzen besitzen weiterhin hervorragende Federungseigenschaften. Sie verfügen durch den hohlen Kern über ein relativ geringes Eigengewicht. Sind durch ihren Aufbau aber auch am wenigsten punktelastisch.
Etwas anders ist dieses bei Taschenfederkernmatratzen, eine Unterart der Federkernmatratzen, sie verfügen über verschiedene Zonen, welche sich dem unterschiedlichen Gewichten der einzelnen Körperteile und damit dem damit tieferen punktuellen Einsinken gerecht werden.


Latexmatratzen

Latexmatratzen bestehen aus Gummi und weiterhin einem synthetischen, natürlichen oder gemischten Anteil. Fabriziert werden sie durch Vulkanisation. So entstehen übrigens, bei der ihr typischen Form, die Löcher in der Matratze.
Den Körperkonturen und auch dem Lattenroste können sich Latexmatratzen sehr gut anpassen. Nachteilig ist jedoch bei dieser Matratzenart, dass sie teilweise ziemlich schwer und unhandlich sind.

Naturmatratzen
Naturmatratzen werden, wie der Name schon sagt, ausschließlich aus natürlichen Materialien hergestellt. Zum Einsatz kommen unter anderem Naturlatex, Rosshaar, Kokosfasern, Seegras und Stroh. Die Naturmatratzen bestehen aus unterschiedlichen Schichten. Je nachdem wie sie kombiniert werden, entstehen so die unterschiedlichen Härtegrade der Matratze.
Der unschlagbare Vorteil dieser Naturmatratzen ist natürlich, dass sie ohne Chemie auskommen, welche nachträglich noch ausdünsten könnte. Nachteil andererseits, dass bei schlechter Lüftung, die Gefahr von einer Ansiedlung von Pilzen und Geruchsbildung besteht.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.