Bärlauch (wilder Knoblauch) Wirkung & Anwendung

13. Juli 2010

Bärlauch, auch als wilder Knoblauch bekannt, erfreut sich in als Heilpflanze und Gewürzpflanze wieder wachsender Beliebtheit und dieses zu Recht, denn Bärlauch zeigt große Wirkung bei der Bekämpfung von Pilzen und Bakterien, Reinigung des Blutes und zum Schutz vor Arterienverkalkung. Nebenbei ist Bärlauch überaus aromatisch und war schon bei den alten Kelten und Germanen geschätzt. Bärlauch ist ein enger Verwandter des Knoblauchs, Schnittlauchs und Zwiebeln, aber durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen noch wirkungsvoller.




Angebaut werden kann er im Garten und dann als Zugabe beispielsweise an Salaten geschmackvolle Anwendung finden. Eigentlich ist er komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter.

Wirkung Bärlauch

Seine gesundheitlich positive Wirkung kommt unter anderem auf Grund der reichhaltig vorhandenen Vitamine (vor allem Vitamin C) und Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen. Er enthält zusätzlich Aminosäuren, ätherische Öle, und Flavonoide. Durch diese Zusammensetzung an Wirkstoffen wirkt Bärlauch als Heilpflanze vorbeugend vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und soll auch vor Krebs schützen. Weiterhin soll er eine antiseptische und blutreinigende Wirkung haben.
Bärlauch ähnelt in seinem Geschmack Knoblauch, schlägt aber weniger nieder in seinem Atem- und Körpergeruch. Für eine optimale Nutzung der Wirkung des Bärlauchs sollte er frisch gegessen werden, da einige seiner Wirkstoffe beim Kochen zerstört werden.
Vorsicht: Bärlauch kann mit dem hochgiftigen jungen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen verwechselt werden. Verwenden Sie daher nur Bärlauch vom Markt oder sicher selbst angebauten Bärlauch.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.