Baustelle absichern beim Eigenheimbau

22. Mai 2019

DachfensterDie eigenen vier Wände – der Traum vieler Menschen. Doch so schön, dass leben und wohnen in den eigenen vier Wänden auch ist, davor steht der Bau des Eigenheimes und damit viele Dinge, die man beachten sollte, um keine böse Überraschung zu erleben. Wie Sie am besten Vorgehen und ihre Baustelle absichern beim Eigenheimbau, darum geht es in unserem heutigen Artikel.





Egal, ob Sie ihr Eigenheim komplett neu bauen oder große Umbau- und Ausbauarbeiten an ihrem Eigenheim planen, ein sehr wichtiger Punkt ist es, die Baustelle ordnungsgemäß abzusichern beim Eigenheimbau.

Folgende Möglichkeiten können Sie nutzen, um ihre Eigenheim-Baustelle abzusichern:
• eine Beschilderung der Baustelle
• Absperrungen durch Bauzäunen der Baustelle
• sichere Wege und Zugänge zur Baustelle
• spezielle Sicherung für zur Baustelle gehörige Baumaterialien

Beachten bei der Baustelleneinrichtung sollte man vor allem, dass gerade Kinder sehr neugierig sind und eine Baustelle und gelagerte Baumaterialien wie Hölzern, Sandberge und Steine sie geradezu magisch anziehen. Eine Beschilderung „Wie Eltern haften für ihre Kinder“ reicht dabei nicht aus.

Sicherheit von Anfang an

Bereits mit dem Erwerb des Grundstückes, egal ob Alt- oder Neubau, sind Sie gesetzlich verpflichtet, Absicherungsmaßnahmen zu treffen. Gerade auch brachliegende Grundstücksflächen werden von Kindern gern als Abenteuerspielplatz genutzt, obwohl sie zahlreiche Gefahren darstellen. Es sollte daher von Anfang an eine stabile Baustellenabsperrung in Form eines Bauzauns geplant und rechtzeitig aufgestellt werden. So dämmen Sie das Sicherheitsrisiko ein und können auch eine Sicherungspflicht jederzeit nachweisen. Weitere Informationen erhalten Sie auch hier: Trinal Absperrtechnik

Auch Warnschilder aufzustellen, wird empfohlen. Sie weisen darauf hin, vorsichtiger und aufmerksam zu sein.

Absicherungen während der Bauzeit

Mit Beginn der Bauarbeiten am Eigenheim erhöhen sich die Sicherheitsrisiken nochmals. Gefahrenquellen sind beispielsweise die ausgehobene Baugrube, zwischengelagerte Baumaterialien, Baumaschinen und vieles mehr.

Auch bei den oftmals provisorisch angelegten Wegen, welche für den Bauprozess benötigt werden, ist auf äußerste Sicherheit zu achten. So sollten sie unter anderem für schwere Baumaschinen ausreichend stabil angelegt werden.

Baumaschinen stabil ausgeführt werden. Denken Sie auch daran, Löcher und Gruben im Erdbereich ausreichend abzudecken.
Weiterhin sollten auch die Gerüste im Außen- und Innenbereich gefahrlos begehbar sein und zusätzlich mit seitlichen Begrenzungen versehen werden.

Bedenken Sie auch, je aufgeräumter und strukturierter eine Baustelle eingerichtet ist, desto übersichtlicher und vor allem auch gefahrloser ist sie für alle Beteiligte wie Bauherr, Arbeiter, Helfer und auch Besucher.

Bauschutt sollte schnell und fachgerecht entsorgt werden und nicht als mögliche Gefahrenquelle im Weg liegen.

Fast jede Baustelle benötigt Baustrom, dass dieser fachgerecht verlegt wurde und nach der Beendigung der Arbeiten und dem Verlassen der Baustelle täglich abgestellt wird.

Baustellen-Versicherung

Neben all diesen Sicherheitsmaßnahmen können Sie sich zusätzlich mit einer Versicherung absichern, um im Fall der Fälle geschützt zu sein.
Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sichert alle Gefahren ab, welche von ihrer Baustelle und den Bauarbeiten ausgehen.

Eine Bauleistungsversicherung schützt Sie außerdem bei der Zerstörung oder Beschädigung von Baumaterialien. Aber nicht nur die Baumaterialien werden durch die Bauleistungsversicherung abgesichert. Auch die ausgeführten Bauleistungen während der Bauzeit werden durch die Versicherung abgedeckt.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.