Die Behandlungsmöglichkeiten von Presbyopie (Alterssichtigkeit / Altersweitsichtigkeit)

6. Februar 2013

Der ständig fortschreitende Entwicklungsstand in der Medizin betrifft alle Bereiche und damit auch die Behandlung von Erkrankungen der Augen bzw der Behandlung von altersbedingten Funktionsverlusten der Augen. In unserem Artikel lesen Sie Wissenswertes über Presbyopie und ihre Behandlungsmöglichkeiten.



Zur Begriffserklärung: die Bezeichnung Presbyopie stammt aus dem altgriechischen und wird auch als Alterssichtigkeit bzw. Altersweitsichtigkeit bezeichnet. Sie ist der fortschreitende und altersbedingte Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des menschlichen Auges. Auswirkungen sind, dass ein scharfes Sehen von nahen Gegenständen nicht mehr möglich ist. Möglich ist sie dann nur noch mit einer geeigneten Korrektur wie Brillen oder Kontaktlinsen.
Die Ursachen einer Presbyopie ist die Sklerosierung und der Elastizitätsverlust des Linsenkerns des Auges, wodurch die Akkommodationsbreite stetig abnimmt und somit das nahe Sehen.
Da der ideale Abstand bei dem ein naher Gegenstand deutlich erkannt werden kann, rückt bei der Presbyopie immer weiter in die Ferne. Der Beginn dieses unaufhaltsamen Prozesses liegt bereits in der Jugend, ist jedoch noch so gering, dass er kaum bemerkt wird. Rapide nimmt er dann etwa zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr zu.

Möglichkeiten zur Korrektur einer Presbyopie

Eine Presbyopie kann durch die Nutzung einer Brille oder auch durch eine intrastromale Presbyopie-Korrektur kurz INTRACOR genannt korrigiert werden. Neu ist vor allem, dass Laserverfahren früher nur bei einer normalen Weitsichtigkeit oder Kurzsichtigkeit angewendet werden konnten.
Anfänglich, ab ca. dem 45. Lebensjahr, reichen optische Hilfsmittel wie Brillen oder Kontaktlinsen um die schwächer werdende Naheinstellungsfähigkeit des Auges auszugleichen. Meistens muss die Brille nicht ständig getragen werden sondern nur bei längeren Tätigkeiten mit einer Fokussierung auf einen nahen Gegenstand wie Handarbeiten, beim Lesen auf das Buch oder bei der Arbeit an Bildschirmarbeitsplätzen.
Entsprechend dem Fortschreiten der Presbyopie etwa bis zum 70. Lebensjahr muss die Glasstärke zum nahen Sehen jedoch immer weiter verstärkt werden.

Sollten also auch Sie eine Verschlechterung ihrer Augenleistung bemerken, macht es Sinn einen Termin bei ihrem Augenarzt oder Optiker zu vereinbaren, um ihre Sehleistung mit Hilfsmitteln oder einer Laserkorrektur weiterhin konstant zu halten.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.