Die besondere Kuckucksuhr

19. Januar 2012

Wer hätte das gedacht, aber Kuckucksuhren sind wieder im Trend. Jedoch hat sich das Design gegenüber den herkömmlichen leicht spießigen Kuckucksuhren von früher gewandelt. Das neue Design ist bunt, fröhlich und schickt nicht nur den Kuckuck sondern auch gern mal andere Tiere zur vollen Stunde vor die Tür.



Die erste Kuckucksuhr wurde übrigens im Jahre 1629 erwähnt und soll dem Kurfürsten August von Sachsen gehört haben.

Kuckucksuhren wurden früher vor allem im Schwarzwald hergestellt und erlangten schnell einen weltweite Bekanntheit. Im Wandel der Zeit hat sich vor allem das Innenleben der Uhr verändert hin zu einer Präzisionsuhr.

Herkömmliche Kuckucksuhren schicken auch weiterhin einen Kuckuck zu jeder vollen Stunde aus dem Türchen, der dann seinen bekannten und beliebten Ruf erklingen lässt. Sein „Nest“ ist eine meist sehr kunstvoll gearbeitet und mit Schnitzereien versehene Holzuhr.

Es gibt verschiedene Ausführungen von Kuckucksuhren, aber die meisten, nach traditioneller Art hergestellten, Kuckucksuhren müssen etwa alle 24 Stunden bis 8 Tage neu aufgezogen werden. Dabei wird das sich an einem Kettenzugwerke befindende Gewicht von Hand wieder nach oben gezogen werden.

Damit der stündliche nächtliche Kuckucksruf den Schlaf nicht stört, verfügen viele Uhren über eine Möglichkeit den Ruf nachts abzustellen.

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