Besser Schlafen im Winter – Tipps

2. Dezember 2013

In einem unserer letzten Beiträge befassten wir uns mit der Tatsache, dass viele Menschen im Winter schlechter schlafen, obwohl der Mensch gerade im Winter etwa eine halbe Stunde mehr Schlaf braucht. Was kann man also tun? Wir haben hier die besten Tipps für Sie, wie Sie besser schlafen im Winter.



Generell sollte man etwa 7,5 bis 8,5 Stunden schlafen, damit sich der Körper erholen und regenerieren kann. Wer ausreichend schläft, fühlt sich nicht nur besser sondern ist auch gesünder und sieht jünger aus.
Achten Sie daher für einen besseren Schlaf im Winter auf folgende Rituale.

1. Tipp: Ausreichend Lüften und die richtige Schlaftemperatur

Die richtige Schlaftemperatur sorgt für einen guten Schlaf und sollte auch im Winter idealerweise bei etwa 15 bis 18 Grad Celsius liegen. Wer auch in klirrenden Winternächten gewohnt ist mit offenem Fenster zu schlafen und damit gut fährt, kann dieses natürlich trotzdem unbedenklich tun. Generell ist es jedoch so, dass die Körpertemperatur gegen Abend sinkt und bei einer zu kalten Umgebung unnötig gegensteuern muss. Genauso ist es bei überhitzen Schlafräumen. Auch dieses kann den gesunden Schlaf stören.
Vor dem Schlafen sollte für eine sauerstoffreiche Luft der Raum stoßgelüftet werden. Wem das zu kalt ist, der nimmt wie unsere Großeltern anfänglich einfach eine Wärmflasche mit ins Bett. Oberste Priorität ist der Wohlfühlfaktor im Schlafzimmer.

2. Tipp: Das Schlafzimmer heizen, ja oder nein?

Sollten Sie nachts mit geschlossenem Fenster schlafen, empfiehlt es sich eher nicht zu heizen, da die Heizung die Luftfeuchtigkeit im Zimmer stark senkt. Dieses kann zu trockenen Atemwegen und Schleimhäuten führen. Mögliche unangenehme Folgen können gereizte und brennende Augen, ein kratzender Rachen und trockene Naseschleimhäute sein.
Natürliche Luftbefeuchter sind übrigens Zimmerpflanzen. So gestaltet Sie ihr Schlafzimmer nicht nur dekorativ sondern tun auch noch etwas für ein gutes Raumklima.

3. Tipp: Das richtige Bettzeug

Das richtige Bettzeug ist weder zu warm noch zu kalt sondern bietet eine optimale Wärmeisolation. Damit Sie besser schlafen im Winter benötigen Sie eine Bettdecke, die eine wärmende Füllung besitzt. Besonders geeignet sind Bettdecken aus Naturhaar wie Schafwolle oder Kamelhaar aber auch Federdecken mit Daunen. Auch die richtige Matratze mit dem richtigen Härtegrad ist nicht nur im Winter sehr entscheidend.
Die richtige Bettwäsche ist aus wärmendem und kuscheligem Biber, Frottee oder Mikrofaser. Seide ist ebenfalls empfehlenswert, da sie im Winter wärmt und im Sommer angenehm kühl ist.

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