Was man unter einer bipolaren Störung versteht

28. Dezember 2012

Es gibt einige psychische Erkrankungen, deren Ursachen, Verlaufsform und Behandlung immer besser analysiert werden können. Eine dieser psychischen Erkrankungen ist die bipolare Störung. In unserem Artikel möchten wir ihnen näher bringen, worum es sich bei dieser Erkrankung handelt.



Die bipolare Störung, ist auch unter dem Namen „manisch-depressive Erkrankung“ bekannt und gehört zu den Affektstörungen. Betroffen sind bei den Erkrankten der persönliche Antrieb, ihre Aktivität und Stimmung. Diese zeigen sich bei den Erkrankten episodisch weit außerhalb des normalen Niveaus eines psychisch gesunden Menschen in Richtung Depression oder Manie. Sie sind weiterhin bei den Betroffenen willentlich nicht kontrollierbar und sehr stark entgegengesetzt, wodurch auch der Begriff „bipolare“ als Bezeichnung stammt. Es gibt jedoch auch so genannte gemischte Episoden.

Die Phasen der Depressionen sind bei dem Erkrankten mit einer weit über dem normalen Niveau gekennzeichneten gedrückten Stimmung verbunden. Auch ist der Antrieb stark vermindert. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Suizidgedanken kommen.

Die Phase der Manie ist gekennzeichnet durch einen weit über dem normalen Niveau gesteigerten Antrieb und Rastlosigkeit. Weitere Symptome sind eine gereizte Stimmung und die Fähigkeit zur Prüfung der Realität stark eingeschränkt.

Bipolare Störungen beginnen oft der Adoleszenz oder dem frühen Erwachsenenalter. Erkannt wird sie jedoch oft erst viele Jahre nach ihrem Ausbruch, so dass der Erkrankte oft jahrelang leidet ohne die richtige Hilfe zu bekommen.

Durch die Schwere der Krankheit kann unter Umständen zu dem Zeitpunkt des Erkennens der Lebensweg des Erkrankten stark beeinflusst worden sein. So kommt es sehr oft zu Problemen in der Ausbildung, dem Studium oder im Arbeitsleben sowie auch im Familienleben und Beziehungen.

Die bipolare Störung wird mittlerweile recht oft diagnostiziert. So werden die Zahlen der Betroffenen in Industriestaaten in einigen Studien mit bis zu drei bis vier Prozent der Bevölkerung, welche zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben von dieser Krankheit betroffen sind, angegeben.

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