Brennnesseltee selber machen

7. April 2011

TeetasseBrennnesseltee hilft durch seine Inhaltsstoffe bei vielerlei Beschwerden und abgesehen davon, schmeckt er im Gegenteil zu vielen anderen Teesorten aus Heilkräutern sehr gut. Sie können ihn kaufen, aber auch einfach und vor allem preiswert Brennnesseltee selber machen. Lesen Sie hier wie einfach das geht und wogegen er wirkt.




Grundsätzlich können Sie sowohl aus den Blättern als auch aus den Wurzeln Brennnesseltee selber machen.
Die Wurzeln sollen im Spätsommer gesammelt und in der Sonne getrocknet werden. Danach werden sie zerkleinert und beispielsweise in einem Säckchen aus Leinen aufbewahrt.

Die Blätter werden im Frühjahr gesammelt. Es sollten nur die jungen Brennnesselblätter verwendet werden, da die alten Blätter sehr viele Bitterstoffe enthalten. Die Blätter werden im Schatten getrocknet, danach zerkleinert und staub- und lichtgeschützt in einem verschließbaren Gefäß gelagert.

Achten Sie beim Sammeln der Brennnessel auf den Schutz ihrer Hände, da die Brennnesseln sehr schmerzhaft brennen können. Tragen Sie am besten Handschuhe, dieses gilt auch für die Verarbeitung der frischen Pflanzen.

Brennnesseltee selber machen aus den Blättern

Ein Esslöffel getrocknete Blätter mit einer Tasse (200 ml) kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen und durch ein Sieb filtern.
Dieser Tee soll bei Wassereinlagerungen im Körper, Blasenschwäche und Harnwegsentzündungen helfen.
Sie können den Tee aber auch aus frischen Blättern selber machen. Er soll generell entschlackend und entgiftend wirken.

Brennnesseltee selber machen aus den Wurzeln

Ein Esslöffel der getrockneten Brennnesselwurzeln wird mit einer Tasse (200 ml) Wasser in einem Kochtopf aufgekocht, weitere 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln gelassen und dann mit einem Sieb gefiltert.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Heilkräutern können Sie in diesem sehr guten Buch nachlesen:
















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