Welche Daten die Schufa speichert

12. März 2012

Den Begriff Schufa kennt fast jeder Mensch. Wenige Menschen wissen jedoch genauer darüber Bescheid, was die Schufa macht und welche Informationen bei der Schufa über einen Menschen gespeichert sind.
Die Schufa Holding AG, kurz Schuf als Abkürzung für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, ist eine privatwirtschaftliche organisierte deutsche Wirtschaftsauskunftei.



Die Schufa unterstützt durch die Informationen aus ihrer Datei ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen, denn viele Kreditgeber informieren sich vor der Kreditvergabe bzw Unternehmen vor dem Abschluss eines Vertrages über ihre potenziellen Kunden und deren finanzielle Situation.
Die Schufa verfügt etwa über fast 500 Millionen Einzeldaten von über 60 Millionen Personen, damit kann man sagen, dass fast drei Viertel aller deutschen Bürger erfasst sind. Jährlich bearbeitet die Schufa mehr als 100 Mio. Anfragen zur Kreditwürdigkeit von gespeicherten Personen und 1,5 Millionen Selbstauskünfte von Menschen, welche ihre gespeicherten Daten einsehen wollen.

Grundlegend kann man sagen, dass es kaum eine Krediterteilung, eine Kontoeröffnung oder Handyvertrag ohne Schufa Auskunft gibt.

Die gespeicherten Informationen ermittelt die Schufa teilweise selbst, aber auch externe Informationen von Banken, durch Schuldnerverzeichnisse der Amtsgerichte oder anderen Vertragspartnern werden mit einbezogen.

Gespeicherte Daten der Schufa sind der Name, Vorname, Geburtsdatum, das Geschlecht sowie die aktuelle und die früheren Anschriften der Bürger.
Weitere gespeicherte Daten sind eventuelle aufgenommene und vertragsgemäße Abwicklung von Geschäftsbeziehungen, diese werden als Positivmerkmale geführt, und Daten über nichtvertragsgemäße abgewickelte Geschäftsbeziehung, welche als Negativmerkmale geführt werden. Detailiert bedeutet dieses, dass unter anderem Informationen von Kreditverträgen und Leasingverträgen mit der Höhe des Betrag und der Laufzeit, die Eröffnung von Konten, ausgegebene Kreditkarten, die Einrichtungen von Telekommunikationskonten, Kundenkonten des Handels und Versandhäusern gespeichert werden. Aber auch Negativeinträge wie Forderungen, welche fällig, ausreichend angemahnt und nicht bezahlt wurden, gerichtliche angeordnete Forderungen, der Missbrauch von Konten und Kreditkarten nach einem Nutzungsverbot sowie Angaben aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen wie beispielsweise der Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung, die Beantragung oder Eröffnung einer Privatinsolvenz gespeichert werden.

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