Welche Eigenschaften Funktionstextilien erfüllen sollten

18. März 2014

Jeder der sich gern sportlich oder lange draußen betätigt, weiß die immer positiveren Veränderungen auf dem Textilmarkt zu schätzen. Spezielle Funktionstextilien erfüllen immer mehr und verschiedene Zwecke. Wir möchten ihnen in unserem Artikel einen kleinen Einblick geben, worauf Sie beim Kauf von Funktionstextilien achten sollten.



Grundlegend bezeichnet man Textilien mit einem funktionellen Mehrwert im Gegensatz zu herkömmliche Textilien als Funktionstextilien. Hergestellt sind sie aus speziellen Fasern, Garnen und Geweben. Je nach Verwendungszweck können sie so wind- und wasserdicht beispielsweise als Bekleidung zum Segeln, atmungsaktiv und thermoregulierend für sportliche Aktivitäten im Freien sein sowie auch schmutzabweisend, UV-beständig, elastisch, leicht im Eigengewicht, strapazierfähig und pflegeleicht. Das Gute dabei ist, dass sie trotz ihrer Funktionalität mittlerweile preislich erschwinglich sind. Die Preisspannen sind zwar sehr groß, aber auch die Funktionstextilien in den unteren preislichen Kategorien sind qualitativ oft sehr gut. Funktionsbekleidung können Sie in Fachgeschäften oder auch online kaufen.

Eine große Rolle beim Kauf der Funktionstextilien spielt gerade auch die Atmungsaktivität. Als Atmungsaktivität wird die Fähigkeit bezeichnet Wasserdampf entweichen zu lassen. Gemessen und angegeben wird die Atmungsaktivität in Gramm (g) Wasserdampf pro Quadratmeter (m²) und dieses über einen Zeitraum von 24 Stunden. Als Beispiel: bei der Angabe einer Atmungsaktivität von 4.000 können innerhalb von 24 Stunden 4.000Grammg Wasserdampf durch einen 1 Quadratmeter großes Stück des Kleidungsstückes austreten. Wer also viel körpereigenen Schweiß produziert und dieser außerhalb der Kleidung gelangen soll, muss auf einen hohen Wert bei der Fähigkeit der Atmungsaktivität der Bekleidung achten.
Bei Mehrschichtenbekleidung muss die Ober- und Unterbekleidung gut auf einander angeglichen sein. So muss die Unterbekleidung Schweiß und Feuchtigkeit von der Hautoberfläche abtransportieren. Das bedeutet, dass das Textil ein gutes Vermögen haben muss, um Feuchtigkeit abzugeben und wenig Feuchtigkeit aufzunehmen. Die Oberbekleidung hingegen muss den Körper gegen Kälte isolieren und vor Nässe, Wind und andere umweltbedingte Einflüsse schützen. Auch eine hohe Belastbarkeit bzw. Robustheit und Bewegungsfreiheit muss die Oberbekleidung gewährleisten.
Die sogenannte „Soft Shells“ Bekleidung ist die neueste Generation und kombinieren die äußere und mittlere Bekleidungsschicht der Textilie.
Und auch leuchtende Textilien gehören zu den neuesten Technologien. Möglich ist diese Funktion durch die Integration von Elektronikmodulen.
Gore-Tex und Sympatex sind unter anderem sehr bekannte Markennamen für Funktionstextilien.

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