Tipps für den Garten: Kirschlorbeer als Heckenpflanze

15. Juni 2012

Um sich von den neugierigen Blicken von Nachbarn und Passanten zu schützen oder als Alternative zu einem abgrenzenden Gartenzaun, macht sich eine Hecke sehr gut. Die Anforderungen an eine Hecke sollten eine leichte Pflege sowie ein dekoratives Aussehen sein.



Die Heckenpflanze Kirschlorbeer ist bestens zur Gestaltung einer Hecke geeignet.

Der deutsche Name Kirschlorbeer entstand durch seine kirschähnlichen Früchte und seine ovalen lorbeerähnlichen Blätter. Ursprünglich stammt er aus Westasien, ist aber auch in Südosteuropa heimisch. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurde der Strauch in Südeuropa und England als Zierstrauch verwendet. Mittlerweile ist er in vielen Garten und Parkanlagen auch bei uns zu finden.

Er wird 2 – 4 Meter hoch und hat im April bis Mai große duftende Blüten. Etwa von August – September entwickelt der Kirschlorbeer kirschähnliche Früchte, welche erst grün sind und sich später schwarz färben. Die glänzenden dunkelgrünen Blätter des Strauches sind oval und etwa 10 – 15 Zentimeter lang. Der Strauch ist winterhart und die Blätter auch im Winter grün.

Auch die Pflege des Kirschlorbeers macht ihn zu einer perfekten Heckenpflanze, denn er ist einfach und unkompliziert zurück zuschneiden.

Bitte beachten Sie aber auch, dass der Kirschlorbeer für einige Tierarten giftig ist.

Neben Heckenpflanzen wie den Kirschlorbeer machen sich auch Kletterpflanzen gut für einen Sichtschutz. Im Baumarkt oder Gartencenter erhält man bereits vorgefertigte große oder auch kleine Kletterhilfen, welche man sehr bequem und einfach im Garten aufstellen kann und dann nur noch bewachsen lassen muss. Sehr gut eignen sich dazu beispielsweise Kletterpflanzen wie die Clematis, die Kletterrosen und das Geißblatt.

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