Die Geschichte des Modeschmucks

18. April 2012





In der Steinzeit schmückten sich die Menschen mit Ketten aus Naturmaterialien wie Muscheln, Tierzähnen, Fischwirbeln und Perlen. Als Anhänger zu den Ketten wurden ebenfalls Naturmaterialien wie Knochen und Steinen benutzt.

Später löste Schmuck aus Kupfer und Bronze den Naturschmuck ab. So wurden aus diesen Materialien Metallperlen, Ringe und Scheiben hergestellt und zu Schmuck verarbeitet. Neben dem Tragen des Schmuckes war es in dieser Zeit auch verbreitet, ihn als neben anderen Gegenständen als Grabbeigaben zu verwenden. Mit der Entdeckung der Glasherstellung kamen weitere Elemente dazu. Später dann auch durch die Entwicklung des Kunststoffes.

Schmuck zählte jedoch auch lange Zeit und teilweise immer noch als Statussymbol sowie Wertgegenstand und wurde in früheren Zeiten lange auch als für Tauschgeschäfte verwendet.
Neben wertvollem und echtem Schmuck hat sich in der heutigen Zeit auch der Modeschmuck durchgesetzt. Entstanden ist der Begriff Modeschmuck in den 1920er Jahren. Die bekannte Designerin Coco Chanel entwarf und zeigte damals erstmals unechten Schmuck passend zu ihren Kollektionen. Der Unterschied zu echtem teuren Schmuck ist, dass Modeschmuck seriell hergestellt wird und daher preislich für alle Menschen erschwinglich ist.

Der Vielfalt wird damit keinen Abbruch getan. Egal ob Modeschmuck aus Glasperlen und mit viel Glietzer oder eine Kette im afrikanischen Design alles ist möglich und erhältlich. Die Palette der Angebote an Modeschmuck wie Ringe, Ketten, Armreifen und Ohrringen ist schier unbegrenzt.

Die frühste überliefert Form des Modeschmucks waren übrigens altägyptische Glasperlen, welche eingefärbt wurden und dadurch wie Halbedelsteine aussahen. Und auch der Begriff Strass kommt nicht von ungefähr. Der Pariser Juwelier Georges Frédéric Strass entwickelt um 1730 diese besonderen Steine.

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