Die Geschichte der Schrankwand

22. März 2012

Schrankwände waren lange Zeit als unmodern und spießig verrufen. Ihre Funktionalität ist aber gerade auch bei kleineren Räumen nicht von der Hand zu weisen. Zum Glück hat sich in den letzten Jahren auch noch mal sehr viel im Design getan und so sind Schrankwände heute optisch nicht mehr mit früheren Modellen zu vergleichen.



Neue Formen, Farben und Materialien haben auch in der Möbelindustrie insbesondere bei Schrankwänden Einzug gehalten.
Die moderne Schrankwand wird heute auch als Wohnwand bezeichnet und besteht immer aus mehreren Schränken oder Elementen. Sie sind sehr praktisch, um in kleinen Räumen viel Stauraum zu haben, eine Schrankwand kann aber auch gut als Raumteiler bei größeren Räumen verwendet werden. Schrankwände, welche als Raumteiler fungieren, haben eine Sichtrückwand. Darauf muss man beim Kauf achten.
Meistens werden die Schrankwände als industrieller Serienbauweise gefertigt und sind daher sehr preisgünstig.

Oft werden verschiedene Systeme angeboten, die es den Kunden ermöglicht, die Schrankwand den Gegebenheiten des Raumes genau anzupassen. Man kann Wohnwände in Möbelhäusern kaufen aber auch online kaufen.

Neben einer industriellen Serienfertigung ist es auch möglich Einbauschränke maßanfertigen zu lassen. Hier muss man natürlich mit erheblich höheren Kosten rechnen.

Beim Kauf einer Schrankwand sollten Sie auf die Verarbeitung achten und besonders auf die Belastbarkeit von Beschlägen, Türscharnieren und Türverriegelungen.

Die Schrankwand wurde übrigens von dem Wiener Architekten Franz Schuster im Jahre 1921 erfunden. Er entwarf ein Schrankwandprogramm für die Möbelfabrik Erwin Behr. 1955 entwarf Johan Bus für die Möbelfabrik Erwin Behr das Schrankwand-System „BMZ“, welches bis in die achtziger Jahre verkauft wurde.
Ab den sechziger Jahren wurden Schrankwandsysteme bereits von mehreren Herstellern angeboten und erfreuten sich immer größerer Beliebtheit im Privat-, und auch im Bürobereich. Im Jahre 1997 wurden noch über 4 Millionen Schrankwände verkauft.
Vielen Menschen waren die klassischen Schrankwände jedoch zu massiv. Die Möbelindustrie hat sich dem Wunsch der Kunden angepasst und produziert nun auch Schrankwände mit flexiblen Kombinationen einzelner Schränke, Regale und Vitrinen, so dass die Schrankwände heut zu Tage luftiger wirken und nicht so massiv wirken.

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