Grundlegende Fakten zu Burnout

Fast jeder hat schon mal den Begriff Burnout gehört oder sogar Anzeichen eines Burnouts verspürt. Wir möchten ihnen in unserem Artikel Grundlegendes und Wissenswertes über das Burnout -Syndrom vermitteln.Der Begriff Burnout kommt von dem Wort (to) burn out, was so viel wie „Ausbrennen“ bedeutet. Es ist ein Zustand großer emotionaler Erschöpfung gepaart mit einer reduzierten Leistungsfähigkeit. Ein Burnout ist der Endzustand einer Entwicklung. Sie beginnt meistens mit einer idealistischen Begeisterung und führt durch frustrierende Ereignisse zu Desillusionierung, Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression. Dabei wird Burnout nicht als Krankheit sondern Problem der Lebensbewältigung definiert.

Symptome

Burnout Symptome sind emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und die Betroffenen sind der Meinung trotz Überlastung nicht genug erreicht zu haben.
Um festzustellen, ob jemand an Burnout leidet, ist ein Burnout Test unumgänglich.
Eine Möglichkeit ist beispielsweise das Maslach Burnout Inventory, kurz MBI genannt. Bei diesem Test müssen Betroffene Aussagen treffen in den Kategorien emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und Leistungszufriedenheit und diese nach Intensität und Häufigkeit beurteilen.
Eine weitere Möglichkeit ist das Tedium Measure, kurz TM genannt. In diesem Test werden Aussagen nur bezüglich ihrer Häufigkeit eingeschätzt von den Betroffenen.

Phasen

Die Phasen eines Burnouts laufen ungefähr wie folgt ab, können aber auch abweichen. Als erstes verspürt der Betroffene den Drang, sich selbst und anderen etwas beweisen zu wollen. Es setzt ein extremes Leistungsstreben ein, um den extrem hohe Erwartungen gerecht zu werden. Dieses geht mit einer Überarbeitung und Vernachlässigung anderer persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte einher. Die inneren Probleme und Konflikte werden überspielen oder übergehen. Anschließend treten oft Zweifel am eigenen Wertesystem und vorher wichtigen Sachen wie Hobbys und Freunden auf. Auch die Verleugnung entstehender Probleme sowie zunehmender Intoleranz und Geringschätzung anderer Menschen sind typisch für die nächste Phase. Es erfolgt dann oft ein Rückzug und die Vermeidung sozialer Kontakte. Verhaltensänderungen und ein Gefühl der Wertlosigkeit sowie zunehmende Ängstlichkeit sind die Folge. Das Leben verläuft bei den Betreffenden zunehmend mechanistisch und eine innere Leere und sowie der verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch unangemessene Überreaktionen wie Sexualität, Essen und Drogen stellt sich ein. Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung, Perspektivlosigkeit und andere depressive Symptome stellen sich ein. Sogar Selbstmordgedanken als Ausweg aus dieser Situation sind in der letzten Phase möglich.

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So reduzieren Sie Ihren Alltagsstress

Ob im Berufsalltag oder zu Hause, Stress lauert in unterschiedlichsten Bereichen unseres täglichen Lebens. Wenn wir nicht ein wenig Achtsamkeit walten lassen, kann er uns sogar, wie vorher beschrieben, krankmachen. Mit ein paar gezielten Aktivitäten und Achtsamkeit ist es jedoch gar nicht so schwer, langfristig gelassener zu leben.

Vermeiden Sie Gesundheitsrisiken

Auch wenn Stress in seiner positiven Erscheinungsform dafür sorgt, dass wir zu Höchstleistungen fähig sind, so ist sein negativer Verwandter überaus schädlich für uns. Die Liste der Krankheiten ist lang, die durch Stress ausgelöst oder begünstigt werden können. Zu den klassischen Folgeerscheinungen gehören Sodbrennen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und -verspannungen oder Schlafstörungen, um nur einige zu nennen. Leichtere Ausprägungen wie Sodbrennen, kann man sehr gut mit pflanzlichen Arzneimitteln behandeln Wenn Sie allerdings dauerhaft einem hohen Stresspegel ausgesetzt sind, können sogar schwere Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Magengeschwüre, Hörsturz, Depressionen oder Burn-out die Folge sein. Um diesen Folgen aus dem Weg zu gehen, sollten Sie ihren täglichen Stress reduzieren:

  • Nehmen Sie sich Zeit für die täglichen Mahlzeiten. Regelmäßige bewusst Essenszeiten, wenigstens für zwei Mahlzeiten des Tages, sollten Sie einrichten. Ihr Alltagsgerüst wird durch das Essensritual gestärkt und Ihr Körper gewöhnt sich an diese Regelmäßigkeit. Sie sollten zudem langsam und in einer ruhigen Umgebung essen.
  • Sport ist ein Schlüssel zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit. Besonders, wenn Sie den ganzen Tag über am Schreibtisch sitzen, sollten Sie sich ausreichend bewegen. Neben den bekannten Effekten auf die Figur und das Herz-Kreislaufsystem beugt Sport auch Schlafstörungen vor, da Ihr Körper besser ausgelastet wird. Zudem werden bei der sportlichen Betätigung Hormone freigesetzt, die unsere innere Ausgeglichenheit fördern.
  • Yoga, Pilates oder Atemübungen helfen Ihnen, bewusster mit sich selbst und Ihrer Umgebung umzugehen.
  • Sorgen Sie für eine aufgeräumte Wohnung. Äußere Ordnung sorgt dafür, dass Sie sich im Inneren auch gleich weniger gestresst fühlen.