Guarana – das kaffeähnliche Getränk

29. März 2012

Guarana wird von den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten verwendet. Auch bei uns ist das kaffeeartige Getränk erhältlich. In unserem Artikel lesen Sie Wissenswertes über Guarana.



Guarana ist eine Linienart und stamm aus dem Amazonasbecken. Aus den Samen der roten Früchte der Kletterpflanze wird das Guaranapulver gewonnen. Dazu werden die Samen geschält, getrocknet und zu einem hellbraunen Pulver zermahlen. In Wasser wird es dann aufgeschwemmt, mit Honig gesüßt und getrunken. Auf Grund seines hohen Coffeingehalt, etwa 4–8 %, wirkt Guarana ähnlich anregend wie Kaffee und dämpft Hungergefühle.

Der Unterschiede von Guaraná und Kaffee ist, dass Guarana ähnlich stimulierend wirkt, jedoch das anregende Coffeinerst nach und nach freigesetzt wird, so dass die Wirkung vier bis sechs Stunden anhält. Diese unterschiedliche Wirkung liegt daran, dass das Coffein des Guaranás an Gerbstoffe gebunden ist, welche erst abgebaut werden müssen, bevor das Coffein freigesetzt wird. Der Anteil der Gerbstoffe liegt bei etwa 25 Prozent.

Guaraná findet sich in Brasilien als Extrakten in vielen limonadeähnlichen Erfrischungsgetränken sowie auch in Schokolade, Tees, Kaugummi und Energy-Drinks. Außerdem ist es auch als Nahrungsergänzungsmittel im Handel erhältlich. Produkte mit Guaraná gelten in Fitnesskreisen und bei Bodybuildern als leistungsfördernd. Auch soll Guaraná leicht fiebersenkend wirken.

Genau wie bei Kaffee sind bei einem übermäßigen Genuss von Coffein negative Begleiterscheinungen wie beispielsweise erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen möglich. Meiden sollten es vor allem Menschen mit Bluthochdruck, Schwangere und Mütter in der Stillzeit.

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