Haarpflege im Winter (Tipps & Tricks)

5. Juli 2010

Die Kälte im Freien und die trockene Heizungsluft machen dem Haar im Winter oft schwer zu schaffen, denn das Haar und die Kopfhaut verlieren in dieser Zeit stark an Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist, dass das Haar strohig, trocken sowie spröde aussehen kann, Haarbruch und Spliss deutlich zu nehmen und das Haar sein gesundes Aussehen verliert. Auch die Kopfhaut kann durch die Austrocknung unangenehm jucken und neigt zu vermehrter Schuppenbildung. Dem geschädigten Haar fehlt es insgesamt an Kraft, Glanz und Flexibilität.





Folgen der Kälte und des trockenen Raumklimas für das Haar

Bereits ab Temperaturen von 8 Grad Celsius reduzieren die Talgdrüsen der Kopfhaut ihre Produktion an Lipiden. Lipide sind wichtige natürliche Fette. Sie sorgen dafür, dass die Haaroberfläche glänzend und geschmeidig bleibt.
Zudem nimmt die Luftfeuchtigkeit bei kalten Temperaturen im Freien fühlbar ab. Gleichzeitig werden im Winter die Innenräume stark geheizt, so dass auch dort ein trockenes Klima herrscht. Auch diese äußeren Bedingungen führen dazu, dass die Haare und die Kopfhaut schneller austrocknen.
Eine weitere Auswirkung von Kälte und trockener Heizungsluft sind elektrostatisch aufgeladene Haare. Durch den fehlenden Feuchtigkeitsfilm auf den Haaren kann sich das Haar schneller elektrisch aufladen, sich gegenseitig abstoßen und unangenehm „fliegen“.

Pflege des Haares im Winter – Tricks & Tipps

Abhilfe schaffen Haarkuren und Packungen, die das Haar mit speziellen Wirkstoffen versorgen und so von innen und außen wieder aufbauen. Sie geben dem Haar und der Kopfhaut die verlorene Feuchtigkeit zurück und können die angegriffene Haarstruktur wieder aufbauen.
Besser ist es natürlich, gar nicht erst so lange zu warten, bis das Haar erste Schädigungen zeigt, sondern im Winter regelmäßig vorbeugende Haarkuren anzuwenden.
Bei elektrostatisch aufgeladenen Haaren durch den fehlenden Feuchtigkeitsfilm auf den Haaren schafft Abhilfe, neben einer Kur gegen trockenes Haar, einen Kamm aus Holz oder Horn zu benutzen. Fliegen nur einzelne Haare, reicht es ein wenig Haarspray in die Handfläche zu sprühen und leicht über das Haar zu fahren.
Weiterhin ist es vorbeugend ratsam, im Freien eine Mütze zu tragen, damit die Kopfhaut nicht allzu sehr auskühlt und auch die Haare vor Witterungseinflüssen geschützt sind. In überhitzten Innenräumen ist es ratsam Gefäße mit Wasser auf die Heizung zu stellen, um so das durch die Heizung verursachte trockene Raumklima zu mildern.
Dauerwellen und Färbungen trocknen die Haare noch zusätzlich aus und sollten im Winter sparsamer angewendet werden.

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