Himbeer-Tee selber machen

4. August 2010

Wertvolle Vitamine und Mineralstoffe sind Inhaltsstoffe, der bereits im Mittelalter von Mönchen als Heilpflanze angebauten Himbeer-Pflanze. Himbeer-Tee können Sie fertig kaufen, aber Sie können Himbeer-Tee selber machen und das ganz einfach. Lesen Sie, wann die Blätter geerntet werden und wofür er wirkt.




Himbeersträucher können problemlos im Garten gezogen werden, da sie recht anspruchslos sind. Wild wachsen die Pflanzen meist an Wegesrändern und Waldlichtungen.
Die Früchte sind reif etwa ab August.
Für die Zubereitung eines Himbeer-Tees benötigen Sie die Blätter. Diese werden im Frühling gesammelt. Verwendet werden sollten vor allem die jungen Blätter. Nach der Ernte werden die Blätter an einem trockenen Ort getrocknet und danach in einem verschließbaren Gefäß aufbewahrt.

Inhaltsstoffe

Die Blätter enthalten Vitamin A und C. Weitere Bestandteile sind Gerbstoffe sowie Spurenelemente.

Wirkung

Himbeer-Tee wirkt entzündungshemmend, blutgefäßschützend und allgemein stärkend bei Infekten. Durch seine Gerbstoffe soll er gegen Durchfall wirken und auf Grund seiner entzündungshemmenden und adstringierenden (zusammenziehenden) Wirkung kann mit dem Tee auch Mund- und Rachenspülungen sowie zum Gurgeln bei Entzündungen verwendet werden. Früher wurde Himbeer-Tee auch zur Geburtsvorbereitung und nach der Entbindung eingesetzt, da ihm nachgesagt wird, dass er u.a. das Gewebe der Gebärmutter stärkt.

Zubereitung

Für die Zubereitung werden 2 Teelöffel der getrockneten und zerkleinerten Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Danach sollte er 10 Minuten abgedeckt ziehen und danach durch ein Sieb gefiltert werden. 2-3 Tassen täglich sollten getrunken werden. Sie können ihn warm und kalt trinken.
Bitte testen Sie vor der längeren Anwendung eine eventuelle individuelle Unverträglichkeit, auch wenn dem Himbeer-Tee kaum Nebenwirkungen nachgesagt werden.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.