Hochwertiges Gestalten von Visitenkarten

5. Juli 2012

Visitenkarten sind unter anderem das Aushängeschild eines Unternehmens, daher sollte bei deren Entwurf und Produktion nicht am falschen Ende gespart werden.



Eine Möglichkeit Visitenkarten optisch zu veredeln, ist der Farbschnitt. Angeboten wird dies Technik unter anderem von der Manufaktur Wolf. Neben der Veredlung von Visitenkarte mit Farbschnitt, bietet die Druckerei auch weitere Veredlungsmethoden für Printprodukte wie Buchdruck, Blindprägung, Heißfolienprägung, Heißfolien-Reliefprägung, Siegelmarkendruck, partiellen UV-Lack Formstanzung und Laserstanzung an. Diese hochwertigen Veredlungsmethoden eignen sich neben der Veredlung von Visitenkarten auch für Printprodukte wie Flyer, Einladungskarten, Hochzeitskarten, Broschüren, Bücher und Verpackungen.

Printprodukte wie Visitenkarten oder Bücher mit Farbschnitten zu veredeln, ist momentan eine sehr gefragte und beliebte Methode. Es hinterlässt beim Kunden einen besonderen Eindruck im Gegensatz zu 08/15 Visitenkarten. Der bleibende Eindruck bei Kunden oder Auftraggeber sollte von keinem Unternehmen unterschätzt werden.

Für den Farbschnitt werden eine oder mehrere Schnittseiten des Buches, der Visitenkarten oder eines anderen Printerzeugnisses mit Farben verziert. Der Farbschnitt wird auf das fertig beschnittene Printprodukt manuell oder automatisch mit einer Walze mit Farbe aufgebracht. Durch diese Methode überträgt sich die gewünschte Farbe nur auf die Blattkanten und färbt nur den Außenschnitt des Blocks.
Bei der Buchherstellung mit Farbschnitt gibt es folgende Methoden. Beim Sprenkel- oder Sprengschnitt wird ein mit der ausgewählten Farbe getränkter Pinsel über ein Sieb gestrichen, welches über den zu verzierenden Buchschnitt gehalten wird. Bei moderneren Verfahren wird eine Spritzpistole statt einem Pinsel und Sieb verwendet.
Beim Marmorschnitt wird, wie der Name schon sagt, eine oder mehrere Kanten mit einem Muster überzogen, das ähnlich wie Marmor aussieht. Die Herstellung erfolgt so, dass in einem flachen Becken verschiedene Farben auf einen Schleimgrund aufgebracht werden und dann mit Hilfe eines Drahtstiftes die Farben in bestimmte Richtungen gezogen werden. Das Marmormuster entsteht dann indem man die Schnittkanten in das Becken eintaucht.
Beim sogenannten Abziehschnitt wird der Schnitt mit einer Art Abziehbildern geschmückt. Das zugeschnittene Papier wird befeuchtet, auf den Schnitt aufgelegt und dann wieder abgezogen. Die Farbe des Bildträgers bleibt so an dem Schnitt haften.
Beim Kreideschnitt wird zuerst eine dünne Schicht Kreide auf den Buchschnitt gegeben und danach die Farbe durch ein Sieb aufgespritzt. Auch bei diesem Verfahren wirkt die Kombination von Kreide als Unterlage und der aufgegebenen Farbe wie eine Anmutung von Marmor.
Die Methode des Verschobenen Schnittes wird wie folgt hergestellt. Der Buchschnitt wird mit einem Bild (Motive sind u. a. Landschaften, Stadtansichten, biblische Szenen) versehen, welches man erst erkennen kann, wenn das Buch aufgeschlagen wird. Dabei wird der Buchschnitt im aufgefächterten Zustand bemalt.

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