Ingwer züchten

15. Februar 2011

treibende Ingwerknolle im TopfWussten Sie, dass man aus einer Ingwer-Knolle eine dekorative Zimmerpflanze und Gartenpflanze ziehen kann? Wenn man weiß wie, ist dieses eigentlich ganz einfach. Wir geben Ihnen Tipps zum Ingwer züchten.




Zuerst sollten Sie beachten, dass es viel Geduld fordert Ingwer zu züchten. Geben Sie also nicht zu schnell auf, die dekorative Pflanze wird die Mühe entlohnen. Die Blätter der Pflanze können Sie auch als Dekoration für asiatische Gerichte verwenden und außerdem sollen sie sogar essbar sein.

Ingwer züchten im Topf

Es ist nicht so einfach, die Knolle zum Treiben zu bekommen. Mit Glück haben Sie noch eine alte Ingwerknolle, welche schon leichte Knospen zeigt. Eine weitere Variante ist es, die Knolle täglich unter fließendes Wasser zu halten bis sie treibt. Und Sie können auch ein Stück Ingwer kaufen, 1/3 abschneiden und die Knolle mit der Schnittfläche nach unten etwa 2 Zentimeter tief in einem Topf einzupflanzen, wie auf unserem Foto. Nach etwa 2 Wochen zeigten sich meist die ersten Knospen. Wichtig dabei ist, dass sie sie feucht halten. Staunässe aber bitter vermeiden. Die Ingwerpflanze zeigt nach Wochen dann erste längere Triebe und Blätter. Halten Sie die Ingwerpflanze gleichmäßig warm, feucht und stellen Sie sie in den Halbschatten.

Ingwer züchten im Garten oder Terrassen-Kübel

Sie können die Ingwerknolle direkt in ein Freiland-Beet einpflanzen. Sie benötigt einen hellen Standort. Im Winter sterben die oberen Pflanzenteile ab, es bleibt nur noch das Rhizom übrig. Im nächsten Frühjahr treibt die Pflanze erneut aus.
Beim Ingwer züchten im Kübel sollten Sie wie oben beschrieben vorgehen. Im Herbst wird die Pflanze ins Haus geholt und sollte während der Ruhezeit hell und kühl stehen. Ab und an sollte man ihn sparsam gießen. Im Frühling bei warmen Temperaturen können Sie die Pflanze wieder auf den Balkon oder die Terrasse stellen.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.