Was man beim Kauf von Funktionstextilien beachten sollte

21. Juli 2014

Endlich ist wieder Haupturlaubszeit. Gerade für Aktivurlauber stellt sich dann die Wahl der richtigen funktionalen Bekleidung. Wie der Name schon sagt, unterscheiden sich Funktionstextilien gegenüber herkömmlichen Textilien aus der Art ihres Materials. Spezielle Gewebe, Stoffe und Garne geben den Funktionstextilien einen funktionellen Mehrwert. Der Markt ist in den letzten Jahren immer größer geworden und die Anschaffung der Textilien richtet sich stark nach dem jeweiligen Verwendungszweck. Aus diesem Grund möchten wir ihnen einen Überblick geben, was es für Unterschiede gibt und was Sie beim Kauf von Funktionstextilien beachten sollten.



Die Eigenschaften der Funktionstextilien können im Gegensatz zu herkömmlichen Textilien sehr vielfältig sein. So können sie wind- und wasserdicht sein z.B. ein großer Vorteil bei Bootsurlauben. Zusätzlich thermoregulierend bei längeren Wanderungen in der Natur. Weiterhin auch leicht, schmutzabweisend, UV-beständig und strapazierfähig für längere Rucksacktouren und Camping und vieles vieles mehr.
Vor der Anschaffung der Funktionstextilien, denn preislich liegen sie schon über herkömmlicher Bekleidung, sollte daher genau überlegt werden, wo sie überall zum Einsatz kommen sollen.
Mittlerweile brauchen Sie auch trotz aller Funktionalität dabei nicht mehr auf moderne Schnitte und Farben verzichten.
Unter anderem funktionelle und schöne Regenjacken finden Sie hier: www.transa.ch/de/outdoor/regenjacken.

Wie die Atmungsaktivität bestimmt wird

Der Grad der Atmungsaktivität der Funktionsbekleidung, als die Fähigkeit Wasserdampf entweichen zu lassen, wird in Gramm Wasserdampf pro Quadratmeter über 24 Stunden berechnet. So bedeutet beispielsweise eine Atmungsaktivität von 5.000, dass in 24 Stunden 5.000 Gramm Wasserdampf durch einen Quadratmeter entweichen können. Da der menschliche Körper bei einer hohen Belastung bis zu zwei Litern Schweiß pro Stunde produzieren kann, welche durch die Textilien abgeleitet werden müssen, ist eine hohe Atmungsaktivität der Textilien von großer Wichtigkeit.

Aufbau und Materialien der Funktionstextilien

Die Textilien bestehen meist aus Ober- und Unterbekleidung. Fast jeder hat sicherlich in diesem Zusammenhang schon mal den Begriff Zwiebelschalenprinzip gehört. Die Funktionstextilien sind nach diesem Prinzip aufgebaut und die Ober- und Unterbekleidung ist sehr fein aufeinander abgestimmt. So hat die Unterbekleidung die Funktion Schweiß und Feuchtigkeit von der Hautoberfläche durch das Gewebe nach außen zu transportieren. Voraussetzung dafür ist ein gutes Vermögen des Feuchtetransports ohne dabei jedoch selbst keine oder kaum Feuchtigkeit aufnehmen. Dazu verwendete Materialien sind beispielsweise synthetische Fasern wie Polyester, Polyamid oder Polypropylen. Die zusätzliche Verwendung von beispielsweise Wolle sichert, dass die Unterbekleidung zusätzliche über gute Thermoregulationseigenschaften verfügt.
Die zusätzliche Verwendung von Wolle oder Fleece sichert, dass die Bekleidung über eine gute wärmeregulierende Eigenschaften verfügt.
Besonders Fleece, ein Gewirk aus Polyester-Fasern, ist sehr beleibt, da es leichter als Wolle ist und schnell trocknet.
Die äußere robuste Oberbekleidung dient zum Schutz äußerer Umwelteinflüsse wie Wind und Regen. Auch sollte Sie so gearbeitet sein, dass sie trotzdem anschmiegsam aber auch Bewegungsfreiheit zulässt.
Viele weitere Informationen finden Sie auch hier in einem Interview von Stiftung Warentest.

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