Worauf man beim Kauf eines Wasserbettes achten sollte

16. Januar 2013

Für viele Menschen ist ein Wasserbett ein Zeichen von Luxus für andere Menschen wiederum ein Zeichen für absolute Gemütlichkeit und Entspannung. Sollten Sie auch über die Anschaffung eines Wasserbettes nachdenken, können ihnen unsere Tipps sicherlich bei der Wahl des richtigen Wasserbettes helfen.



Das Prinzip der Wasserbetten ist keine neue Erfindung, denn nomadische Wüstenvölker kennen es schon seit Urzeiten. Dort werden vernähte Ziegenhäute mit Wasser gefüllt, durch die Sonne am Tage durch die Sonne aufgeheizt und nachts als wärmeabgebende Schlafunterlage benutzt. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden mit Kautschukplanen überzogene Wasserbecken von Ärzten genutzt, um Patienten mit schweren Verbrennungen schmerzlindernd zu lagern. Erst seit den 1960er-Jahren begann die Entwicklung und Vermarktung von Wasserbetten für den heimischen Gebrauch.

Käuflich erwerben kann man Wasserbetten in Einrichtungshäusern, speziellen Läden oder auch bequem per Onlinebestellung.


Bei den modernen Wasserbetten unterscheidet man zwischen folgenden Modellen:

Softside sind Wasserbetten mit einem in einer wärmedämmenden Schaumstoffwanne eingebauten Wasserkern. Er ist einbaubar in jedem Bett, in welchem ein Sockel platziert werden kann oder freistehend ist.

Beim Hardside wird der Wasserkern ringsum durch einen stabilen Möbelrahmen gehalten.

Das Masterpiece vereint die Eigenschaften von Softside und Hardside. Hier wird der Wasserkern durch einen gepolsterten Möbelrahmen gehalten.

Isolit sind neuartige Energiespar-Wasserbetten. Sie halten die Wärme durch eine reflektierende und atmungsaktive Rundumdämmung.

Niveau Wasserbetten haben einen Wasserkern mit einem Ausgleichstank, der für eine Angleichung für Liegende mit einem unterschiedlichen Gewicht sorgt. Diese Art von Wasserbetten finden oft in Hotels Anwendung.

Weiterhin gibt es auch Leichtgewicht-Matratzen. Sie haben eine sehr geringe Füllhöhe und können daher zur Auflage auf konventionelle Matratzen genutzt werden oder auch als Ersatz einer herkömmlichen Matratze. Sie wird dann direkt auf einen herkömmlichen Lattenrost gelegt.

Einige Wasserbetten sind weiterhin auch höhenversstellbar und mit einem flexiblem Kopf- und Fußteil ausgestattet.

Zur Beruhigung der Wellenbewegungen kann ein Vlies in die Wassermatratze eingebracht werden. Dadurch kann die Stärke der Dämpfung nach Wunsch beeinflusst werden.

Alle Modelle der Wasserbetten werden mit Folienheizungen, Keramikheizelemente oder Carbonheizungen von unten beheizt.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.