Kräuterbäder – richtige Anwendung

1. Juli 2010

Kräuterbäder können nicht nur Beschwerden lindern, sie bringen auch zwischendurch Entspannung und Erholung in den stressigen Alltag. Kräuterbäder wirken entspannend, anregend und gesundheitsfördernd, da die Haut in der Lage ist, die Wirkstoffe aufzunehmen und im gesamten Körper zu verteilen. Dabei werden der Stoffwechsel, die Durchblutung und der Kreislauf positiv angeregt.



Bestimmte Kräuterbäder befreien die Atemwege, erweitern die Lungen und erleichtern das Ein- und Ausatmen, was insgesamt zu einer vermehrten Sauerstoffaufnahme des Körpers führt und somit zu einem Heilungseffekt.

Auch gegen Verdauungsstörungen, rheumatische Beschwerden, Muskel- und Nervenschmerzen sowie Hautkrankheiten können Kräuterbäder helfen. Schlafstörungen, depressiven Phasen, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen werden gelindert durch die Zugabe von Heilkräutern in das Badewasser.

Beispielsweise die Kamille wirkt schmerz- und krampfstillend, antibakteriell und entzündungshemmend. Ein Kräuterbad mit Lavendel hat einen beruhigenden Effekt, mit ihr können Schlafstörungen, Ängste und seelische Anspannung gelindert werden. Bei Muskel- und Nervenschmerzen sowie Erkältung empfiehlt sich ein Bad aus Thymian. Wie bei jeder medizinischen Anwendung muss auf die Dauer der Anwendung und der Dosis, des dem Badewasser zugefügten Kräutersuds, geachtet werden.

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