Lindenblüten-Tee selber machen

21. Juli 2010

Lindenblüten-Tee ist ein altes Hausmittel und findet vor allem Anwendung bei Infekten, Erkältungen und Husten. Er hat viele verschiedene Inhaltsstoffe. Neben Lindenblüten-Sirup kann man auch Lindenblüten-Tee selber machen, wenn man nicht auf gekaufte Produkte zurückgreifen möchte.




Inhaltsstoffe, Wirkung & Ernte

Lindenbäume werden bis zu 30 Metern hoch und man unterscheidet zwischen der Winterlinde und der Sommerlinde. Die Winterlinde blüht etwas später und ihre Blätter sind etwas kleiner. Die Blüten beider Arten sind geeignet um einen Lindenblüten-Tee selber zu machen.
Die Inhaltsstoffe der Blüten sind ätherische Öle, Flavonide, Schleim- und Gerbstoffe. Durch diese Inhaltsstoffe wirkt der Tee schweißtreibend, reizlindert, schlaffördert, blutdrucksenkend und nervlich beruhigend.
Die Blüten werden ein bis vier Tage nach dem Aufblühen geerntet, dann ist ihr Gehalt an Wirkstoffen am höchsten. Nach der Ernte werden die Blüten an einem schattigen und luftigen Ort getrocknet. Nach der Trocknung müssen die sie in einem trockenen und lichtundurchlässigen Behältnis ausbewahrt werden.

Lindenblüten-Tee selber machen – Zubereitung


Für die Zubereitung eines Lindenblüten-Tees sollte man 2 Teelöffel Lindenblüten mit etwa 200 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und danach den Tee durch ein Sieb filtern. Bestellen können Sie getrocknetes Lindenblütenextrakt bei Amazon (siehe Button recht).
Bei Erkältung empfiehlt es sich noch getrocknete Holunderblüten dazu zugeben.
Lindenblüten-Tee ist kein Dauergetränk und eine Höchstmenge von 2 Tassen am Tag sollte nicht überschritten werden. Bei einer Überdosierung kann es auch zu unerwünschten Nebeneffekten kommen. Testen Sie auch vorher eine individuelle Unverträglichkeit.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.