Löwenzahn: Anwendung & Inhaltsstoffe

27. Juni 2010

Löwenzahn hat viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe und kommt nicht nur als Heilpflanze zur Anwendung, sondern erfreut sich auch als Salat wieder zunehmend größerer Beliebtheit in einheimischen Küchen. Seinen deutschen Namen, lateinisch Taraxacum officinale, hat der Löwenzahn durch seinen gezahnten Rand der Blätter. Löwenzahn gedeiht fast auf jedem Boden, ist bis zu 20 Zentimetern große und hat eine lange Pfahlwurzel. Anwendung finden vor allem die jungen frischen Blätter, vor der Blütezeit, im Frühling und die Wurzel des Löwenzahns im Herbst.



Löwenzahn – Inhaltsstoffe

Vitamine, Mineralstoffe (viel Kalium), Flavonoide, Bitterstoffe, Cholin und Inulin sind wertvolle Inhaltsstoffe des Löwenzahns. Das Inulin ist hauptsächlich in der Wurzel enthalten. Der hohe Kaliumanteil des Löwenzahns findet sich vor allem in den Blätter.

Löwenzahn – Anwendung

Die Wirkung des Löwenzahns ist hauptsächlich blutbildend, blutreinigend, harntreibend und tonisierend (kräftigend). So findet er Anwendung um den Stoffwechsel anzuregen, den Appetit zu fördern und weiterhin um die Produktion der Magen- und Gallesäfte anzuregen. Auch kann er bei Nieren- sowie Leberleiden, Gicht und rheumatischen Beschwerden Anwendung finden. Dazu kann Löwenzahn innerlich durch Tee, Salate oder als Gemüse aufgenommen werden, aber auch äußerlich angewendet werden z.B. mit Kompressen

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