Löwenzahn-Tee: Anwendung & Wirkung

29. Juni 2010

Dem Löwenzahn-Tee wird eine vielfältige gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, so dass er Anwendung als Heilpflanze bei zahlreichen Beschwerden und zur gesundheitlichen Prophylaxe findet. Neben der Anwendung als Tee, erfreut sich Löwenzahn auch als Salat und gedünstet als Gemüse wieder großer Beliebtheit.



Löwenzahn, lateinisch Taraxacum officinale, verdankt seinen deutschen Namen seinem gezahnten Rand der Blätter. Löwenzahn ist anspruchslos und wächst daher auf fast jedem Boden.

Löwenzahn-Tee Wirkung

Die Wirkung des Löwenzahn-Tees wird durch seine zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe (Kalium), Bitterstoffe, Flavonoide, Cholin und Inulin erzielt. Wobei sich das Inulin hauptsächlich in der Wurzel und der hohe Kaliumanteil des Löwenzahns vor allem in den Blättern befinden. Die Wirkung des Löwenzahns ist blutreinigend, blutbildend, harntreibend und tonisierend (kräftigend). Löwenzahl regt den Stoffwechsel an, fördert den Appetit und regt die Produktion der Magen- und Gallesäfte an. So zeigt er Wirkung bei zahlreichen Beschwerden wie Leber- und Gallenbeschwerden, Gicht, Rheuma und Leber,- Nieren sowie Gallenleiden.

Löwenzahn-Tee Anwendung & Wirkung

Für die Zubereitung des Löwenzahn-Tees empfehlen sich die Blätter und die Wurzeln des Löwenzahns. Dazu kann man den Löwenzahn selber sammeln und verwenden oder auch getrocknete Blätter- und Wurzelmischungen aus dem Reformhaus oder online kaufen. Sammelt man den Löwenzahn selber, sollten nur Pflanzen genommen werden, welche nicht zu nah an stark befahrenden Straßen stehen.

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