Löwenzahn-Tee selbstgemacht – Zubereitung

28. Juni 2010

Löwenzahn-Tee wird durch seine vielfältigen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe eine gute Wirkung bei zahlreichen Beschwerden und zur gesundheitlichen Vorsorge zugeschrieben. Dabei ist seine Zubereitung einfach und schnell selbstgemacht.




Löwenzahn, lateinisch Taraxacum officinale, ist anspruchslos und gedeiht daher auf fast allen Böden. Er wird bis zu 20 Zentimetern hoch und hat eine sehr lange Pfahlwurzel. Seine Blätter sind rosettenförmig angeordnet, länglich und an den Blätterrändern gezahnt.

Sammeln und Trocknen

Bei der Zubereitung von Löwenzahl-Tee werden die frischen jungen Blätter und die Wurzel verwendet. Gesammelt werden die jungen Blätter vor der Blüte, das ist im Frühling. Die Wurzel kann im Herbst etwa in den Monaten September und Oktober gesammelt werden.
Nach der Ernte der Wurzel wird sie der Länge nach halbiert, in Scheiben geschnitten und bei etwa 45 C beispielsweise im Backofen getrocknet. Auch die Blätter werden nach der Ernte in kleine Stücke geschnitten und trocknen gelassen.

Zubereitung mit Löwenzahn-Wurzeln

Konzentrationsfördernd, Entschlackend, bei rheumatischen Beschwerden und Gallenleiden
Für einen Löwenzahn-Tee werden 1 Esslöffel getrocknete Löwenzahnwurzeln mit einer Tasse kaltem Wasser übergossen, aufgekocht und eine Minute bei schwacher Hitze köcheln gelassen. 2 Tassen sollen täglich getrunken werden.

Zubereitung mit Blättern & Wurzeln

bei Leberbeschwerden
Dazu jeweils 20 Gramm getrocknete Löwenzahn-Wurzel, Löwenzahn-Blätter, Birkenblätter und Brenneselblätter mischen und für die Teezubereitung 2 Teelöffel mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, abgedeckt 10 Minuten ziehen lasse und abfiltern. Der Tee soll heiß und schluckweise, täglich 2-3 Tassen, getrunken werden über etwa 4 Wochen.

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