Was eine Massage bewirkt

30. März 2012

Viele Menschen kennen die für Körper und Seele wohltuende Wirkung von Massagen. Sie lindert und heilt eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden und entspannt. Was genau eine Massage bewirkt, können Sie in unserem Artikel nachlesen.




Angewendet werden Massagen bereits seit mehreren tausend Jahren. Jedoch fand sie erst gegen Ende des Mittelalters, im 16. Jahrhundert, durch den Arzt und Alchimisten Paracelsus eine breitere Anerkennung.

Die sachliche Definition für eine Massage ist, dass sie zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur mittels Druck-, Dehnungs- und Zugreiz dient. Die Massage bewirkt nicht nur an der behandelten Stelle des Körpers sondern auf den gesamten Organismus und die Psyche.

Eine Massage bewirkt über den Weg von der Oberfläche der Haut zu den tief liegenden Nervenbahnen, dem Gewebe, den Gefäßen, der Muskulatur und auch den Organen eine körperliche Anregung. So findet im Körper durch eine Massage eine lokale Steigerung der Durchblutung statt, welche unter anderem die Muskulatur besser mit Nährstoffen aus dem Blut versorgt. Die Muskulatur wird weiterhin tief entspannt, so dass eine Massage bei Verspannungen oft schmerzlinderd wirkt. Auch eine Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe findet statt.
Ein Anwendungsbeispiel in der Medizin ist daher auch die Verbesserung der Wundheilung unter anderem nach Operationen, da sie Verklebungen und Narben lösen kann.

Eine Massage bewirkt die Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz, was die psychische Entspannung fördert. So wird Stress abgebaut und das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.