Was man unter Mikronährstoffen versteht

20. Juli 2013

Gesunde Ernährung ist in aller Munde. Sehr vieles hört oder liest man zu diesem Thema. Oft fällt in diesem Zusammenhang auch das Wort Mikronährstoffe. Was man darunter versteht, lesen Sie in unserem nachfolgenden Beitrag.



Das Wort Mikronährstoffe kennt man durch den normalen Sprachgebrauch oder auch durch die orthomolekuare Medizin, welche sich auch mit diesem Thema beschäftigt.
Aber erst einmal zur Begriffsklärung. Mikronähstoffe, auch als Vitalstoffe bezeichnet, sind Stoffe welche dem menschlichen Körper lebensnotwendig zugeführt werden müssen ohne dass sie Energie liefern. Daher sind dieses im Gegensatz zu Makronährstoffen, Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten Stoffe wie Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Wie schon erwähnt sin die Mikronährstoffe lebensnotwendig, da sie für eine Vielzahl von Körperfunktionen notwendig sind. So sind sie unter anderem unerlässlich für den Stoffwechsel, dem Zellwachstum von Haut, Knochen, Nervenreizleitungen und der Blutkörperchen, als Bestandteil für Hormone, als Elektrolyte und auch als Antioxidantien.

Bei einer ausgewogenen Ernährung werden dem menschlichen Körper im Normalfall genügend Mikronährstoffe in ausreichender Menge zugeführt. Sollte dieses nicht der Fall sein, bleiben akute Symptome aus, solange der Körper noch auf angelegte Depots beispielsweise in Knochen, Bindegewebe, Muskulatur, Haut und Leber zurückgreifen kann. Sollte jedoch durch eine Krankheit oder eine länger anhaltende Mangelernährung einer oder mehrere Mikronähstoffe fehlen, entwickeln sich gravierende Mangelerscheinungen. Beispiele für Krankheiten durch eine mangelnde Versorgung an Mikronährstoffen sind beispielsweise bei Vitaminmangel eine Störungen des Stoffwechsels, Rachitis durch Vitamin D-Mangel und viele weitere Krankheiten.

Das Gleiche gilt auch für einen Mineralstoff-Mangel wie beispielsweise Eisenmangel oder Kaliummangel.
Trotzdem normalerweise bei einer ausgewogenen Ernährung genug Mikronährstoffe aufgenommen werden, ist es in bestimmten Lebenssituationen sinnvoll sogenannte Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Solche Lebenssituation kann zum Beispiel eine Schwangerschaft sein. Oft haben Schwangere einen Mangel an Eisen oder Folsäure. Auch gibt man Säuglingen prophylaktisch Vitamin D zur Vorbeugung bestimmter Krankheiten durch Mangelerscheinung dieses Vitamins.

Wie man sich ausgewogen ernährt lernen heute bereits Kinder im Kindergarten und in der Schule. Aber auch als Erwachsener der dieses Wissen theoretisch hatte, sollte man immer mal wieder überlegen, wie sein Alltag und seine Ernährungsweise aussehen. Oft kommt das Zubereiten von frischen Speisen statt Tiefkühlpizza oder der gesunde frische Salat zu einer Mahlzeit zu kurz. Für die Gesundheit ist dieses jedoch unerlässlich und schlechte eingeschlichene Essensgewohnheiten lassen sich mit ein wenig besserer Organisation und dem Bewusstsein dazu auch wieder korrigieren.

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