Mit Naturkosmetik der Haut etwas Gutes tun

29. Mai 2019

FrauDie Regale der Drogeriemärkte sind voll von verschiedenen Kosmetikprodukten, die frischeres Aussehen und ewige Jugend versprechen. Doch in vielen davon stecken weit mehr Inhaltsstoffe als die aufwendige Verpackung vermuten lässt. Nicht immer sind nur Wirkstoffe enthalten, die der Haut auf lange Sicht guttun. Manchmal kommt es bei der Verwendung von neuen Produkten sogar zu Irritationen, die man ja eigentlich durch den Einsatz von Kosmetikprodukten vermeiden möchte. Auf der sicheren Seite bewegt sich, wer zu Naturprodukten greift.




Was Naturkosmetik auszeichnet

Der Biotrend ist schon in vielen Lebensbereichen angekommen. So ist es für Gesundheitsbewusste normal, im Supermarkt zu Bio-Obst und –Brot zu greifen oder sogar im Reformhaus einzukaufen. Doch viele sparen bei Kosmetik. Sie wählen günstige konventionelle Produkte, weil sie meistens günstiger sind. Doch wenn man schon beim Essen auf Bioqualität Wert legt, warum nicht auch beim größten Organ des Körpers, der Haut? Eines gleich vorweg, auch traditionelle Kosmetika arbeiten mit natürlichen Inhaltstoffen. Nur eben nicht ausschließlich. Außerdem werden Naturstoffe bei regulären Produkten oft chemisch so aufbereitet, dass viel vom Wirkstoff verloren geht. Nur weil auf der Bodylotion vorne eine Kamille abgebildet ist, heißt das noch lange nicht dass es sich dabei um ein Naturkosmetikum handelt. Außerdem sind Naturkosmetika frei von folgenden Stoffen:

• Synthetisches Glyzerin: dabei handelt es sich eigentlich um ein Abbauprodukt der Erdölindustrie. Es soll die Haut praller wirken lassen und wird daher in konventionellen Produkten oft verwendet. Naturkosmetika kommen jedoch ohne diese Substanz aus
• Silikone sind bei Naturprodukten ebenfalls tabu. Die Weichmacher werden oft in Shampoos als Weichmacher eingesetzt. Bei dauerhafter Anwendung machen sie das Haar jedoch spröde
• Parabene sind Hormonen ähnlich, sie stehen unter Verdacht Allergien auszulösen und sind daher bei der Herstellung von Naturkosmetika ebenfalls tabu
• Genauso verhält es sich mit dem Emulgator Polyethylenglycol – er soll die Haut durchlässiger machen. Doch auch Schadstoffe können so besser eindringen.

Naturkosmetik ist also frei von Stoffen, die der Haut mehr Schaden als Nutzen bringen.

Hochwertige Inhaltsstoffe überzeugen

Wer Naturkosmetik von hoher Qualität kaufen möchte, achtet am besten genau auf die Inhaltsstoffe. Immerhin reicht der Anteil an Zutaten in Bio-Qualität bei der Naturkosmetik von 10 bis 95 Prozent. Wer bewusst einkauft, liest also die Angaben auf der Packung und stellt somit sicher, dass sich nur die besten Inhaltsstoffe darin befinden. Um bei dem großen Warensortiment in den Reformläden und in der Drogerie den Überblick zu bewahren, sollte man die bekannten Labels kennen. Natrue, Ecocert, Cosmebio und Demeter sind einige der Qualitätssiegel, die für strenge Kontrollen und hochwertige Rohstoffe garantieren. Hersteller der zertifizierten Produkte verzichten auf hautreizende Inhaltsstoffe und achten auch bei der Verpackung auf Umweltverträglichkeit. Statt künstlichem setzen Sie in etwa natürliches Glycerin ein, der dabei hilft die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Darüber hinaus setzt man auf natürliche Konservierungsmittel wie ätherische Öle und Heilpflanzenauszüge. Kräuterextrakte und ätherische Öle werden bei Naturkosmetik in so geringen Konzentrationen eingesetzt, dass sie nicht reizen oder gar Allergien auslösen.

Fazit

Bei Körpermilch, Lippenstift und Make-Up etwas mehr Geld auszugeben, lohnt sich der Haut zuliebe auf jeden Fall. Immerhin stehen Naturkosmetika für hochwertige Rohstoffe und eine ausgezeichnete Verarbeitung. Da der Anteil Inhaltsstoffen in Bio Qualität bei Naturkosmetika variiert, liest man am besten die Angaben auf der Verpackung genau. Lohnenswert ist auch, auf Zertifizierungen zu achten. Die Haut dankt der Investition mit frischerem Aussehen, außerdem kommt es bei Naturkosmetika kaum zu allergischen Reaktionen.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.