Die Ökologische Landwirtschaft – Grundlegendes und Wissenswertes

10. Februar 2012

Der Begriff Ökologische Landwirtschaft ist mittlerweile in aller Munde, aber was genau verbirgt sich dahinter? Unter dem Begriffe ökologische Landwirtschaft, auch als biologische Landwirtschaft oder als Ökolandbau bezeichnet, versteht man die Herstellung von Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen, welche auf der Grundlage von möglichst naturschonenden Produktionsmethoden und unter der Berücksichtigung der Erfahrungen der Ökologie und des Umweltschutzes produziert werden.



Bei der Herstellung von Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen wird bei der ökologischen Landwirtschaft auf den Einsatz bestimmter Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger, Wachstumsförderer sowie der Gentechnik verzichtet. Auch werden Bio-Lebensmitteln bei der Herstellung keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsstoffe zugefügt. Zu kaufen sind diese Bio-Lebensmittel dann in Bio-Läden und im Bio online Shop.

Bei der Ökologischen Landwirtschaft spielt die Bodenbewirtschaftung und die damit verbundene Bodenfruchtbarkeit eine zentrale Rolle. So wird hier auf eine vielseitige Fruchtfolge und die schonende Bodenbearbeitung, im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft, gesetzt. gesetzt wird. So werden beispielsweise zur Düngung betriebseigene pflanzliche und tierische Abfallstoffe verwertet. Bei der Verwendung von Mineraldünger wird auf organische oder in natürlicher Form vorliegende mineralische Dünger gesetzt. Weiterhin wird auch auf Pflanzenschutzmittel auf chemisch-synthetischer Basis verzichtet und stattdessen auf bewehrte natürliche Regulationsmechanismen zurückgegriffen.

In der ökologischen Landwirtschaft wird weiterhin auf die Gentechnik verzichtet.

Die landwirtschaftliche Produktion wird hier als Stoff- und Energiekreislauf gesehen, welche im Idealfall mit der Nutzung der eigenen Ressourcen auskommt. Das heißt auch das Ackerbau und Viehhaltung aneinander gekoppelt und eine Einheit ist. So werden beispielsweise die Felder mit tierischem Dung gedüngt. Und die Tiere wiederum mit angebauten Pflanzen oder Pflanzenresten gefüttert.

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