Private Krankenversicherungen – worauf man beim Vergleich achten sollte

27. Juli 2012

In Deutschland besteht eine Krankenversicherungspflicht. Dabei kann man sowohl zwischen einer staatlichen Krankenversicherung als auch unter Umständen einer privaten Krankenversicherung wählen. Sollten auch Sie sich mit dem Gedanken tragen eine private Krankenversicherung abzuschließen, macht es Sinn sich im Vorfeld genau mit den verschiedenen Tarifen zu beschäftigen und die Angebote der privaten Krankenversicherungen zu vergleichen.



Wer die Tarife der privaten Krankenversicherungen miteinander vergleicht, kann viel Geld sparen.

Bitte beachten Sie, dass es verschiedene Umfänge bei den privaten Krankenversicherungen gilt. Sie unterteilen sich wie folgt:

Vollversicherung

Bei einer Vollversicherung, auch substitutive Krankenversicherung, werden die gesamten Krankheitskosten für zumindest alle ambulante und stationäre Krankheitskosten abgedeckt.

Teilversicherung

Teilversicherungen sichern nur einen Teil der Krankheitskosten ab. Dieses kann beispielsweise bei Beamten ein Anspruch auf Beihilfe zur Krankenversicherung durch ihren Dienstherrn sein.

Zusatzversicherung

Weiterhin gibt es zahlreiche verschiedene Zusatzversicherungen. Sie dienen zur Absicherung zusätzlicher Risiken zur Gesetzlichen Krankenversicherung wie beispielsweise mit einer Auslandskrankenversicherung, Zusatzversicherung für ein Krankenhaustagegeld und Krankentagegeld und vielem mehr.

Wer eine private Krankenversicherung abschließen kann

Der Anteil der privat Krankenversicherten lag in Deutschland im Jahr 2010 bei etwa 11 Prozent der Bevölkerung. Die größten privaten Krankenversicherungen sind Debeka, DKV, Axa, Allianz Private und Signal Iduna.

Abhängig machen die privaten Versicherungen ihre jeweiligen Tarife bei einem Vertragsabschluss von dem Geschlecht, dem Alter, dem Gesundheitszustand, dem Einkommen, dem Beruf sowie die zu versichernden Leistungen der Versicherungsnehmer. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen ist die Höhe des Beitrages nur vom Verdienst des Versicherungsnehmers abhängig.

Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist für Personen möglich, für welche keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung besteht, d.h. für Arbeitnehmer, deren Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, für Beamte, Selbständige und Freiberufler.
Bei Studenten ist es so geregelt, dass eine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung besteht, von der man sich zu Beginn des Studiums oder bei Auslauf der kostenlosen Familienversicherung bzw. studentischen Krankenversicherung befreien lassen kann.
Freiberuflich tätige Mensch wie Künstler und Journalisten können sich neben der privaten Krankenversicherung auch in der Künstlersozialkasse (KSK) krankenversichern.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.