Reiterferien – Was Sie beachten sollten

23. Juli 2012

Der Traum vieler kleinen Mädchen aber auch Jungens ist es, auf einem Reiterhof Urlaub zu machen. Sollte auch ihr Kind dazu gehören oder auch Sie als Erwachsene Interesse an einem Reiterurlaub haben, lesen Sie zur besseren Vorbereitung hier unsere Tipps.



Als erstes sollte man sich bei der Buchung des Reiterurlaubes informieren, was vor Ort alles zur Verfügung gestellt wird. Meistens ist es neben dem Pferd auch ein entsprechender Sattel und das Zaumzeug. Für die eigene Sicherheit sollte man, wenn er vor Ort nicht gestellt wird, an die Mitnahme eines Reiterhelms denken. Reiterhelme sind sehr robust gearbeitet und schützen vor eventuellen Kopfverletzungen bei einem Sturz oder Tritt des Pferdes.
Auch an entsprechende Kleidung zum Reiten sollte gedacht werden. Gerade eine spezielle enganliegende Reiterhose ohne scheuernde Nähte ist empfehlenswert. Weiterhin sind Reiterstiefel sehr wichtig, um einen guten Halt in den Steigbügeln zu gewährleisten.
Sollten Sie nicht extra Reiterstiefel kaufen wollen, gehen zur Not auch feste Halbschuhe oder Gummistiefel, was aber nicht den optimalen Komfort und Funktionalität bietet.

Weitere Tipps für den Reiterurlaub

Um sich nicht unnötig in Unkosten zu stürzen, kann man beispielsweise im Freundes- oder Bekanntenkreis fragen, ob es möglich ist sich einen Reiterhelm, Reithosen und Reitstiefel auszuleihen.

Wenn Kinder allein in den Urlaub fahren, und das ist auch bei einem Reiterurlaub so, ist das gerade für kleineren Kindern immer eine Bewährungsprobe. Der Abschied und der Aufenthalt ohne Eltern im Urlaub werden den Kleinen durch ein Kuscheltier, eventuell durch die Mitnahme der gewohnten Bettwäsche oder einem Foto der Eltern und Geschwister erleichtert.

Schwierigkeitsgrade beim Reiten

Beim Aufenthalt werden die Betreuer die jeweiligen reiterlichen Fähigkeiten als erstes einschätzen und den Kindern bzw Erwachsene dementsprechend fördern.
Es gibt verschiedene Gangarten der Pferde. Dementsprechend steigert sich auch der Schwierigkeitsgrad. Die Gangarten werden unterschieden in Schritt, Trab und Galopp. Im Schritt reiten ist das einfachste, denn er erfolgt im Viertakt. Der Trab erfolgt schon in einem Zweitakt und der Galopp bereits in einem ein Dreitakt. Weiterhin erkennt man die unterschiedlichen Gangarten daran, dass das Pferd im „Schritt“ Schritte, im „Trab“ Tritte und im „Galopp“ Sprünge macht. Bevor ein Kind Trab oder Galopp reitet, sollte es bereits einige Erfahrungen gemacht haben.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.