Ist roher Fisch wirklich so gesund?

6. August 2012

Jeder von uns wird schon in jungen Jahren mit der gesunden Ernährung konfrontiert. Ob die eigenen Eltern oder die Medienwelt, von allen Seiten wird einem die Wichtigkeit der richtigen und gesunden Ernährung nahegelegt. Da freut es uns umso mehr, wenn das gute Essen auch noch lecker schmeckt.



So geht es uns zumindest mit dem Trendgericht aus Japan, dem überaus beliebten Sushi. Es schmeckt köstlich und erfrischend nebenbei soll es auch noch gesund sein! Da können wir unser Glück kaum fassen. Zudem ist es in der heutigen Zeit gar kein Problem, an diese Spezialität zu gelangen. Sie können, unabhängig vom Wohnort alle möglichen Gerichte bestellen und sich nach Hause liefern lassen – auch das Trendgericht aus Japan. Aber Sushi setzt sich unter anderem aus rohem Fisch zusammen. Ist denn dieser rohe Fisch wirklich so gesund wie alle immer sagen und muss bei dem Verzehr nicht doch etwas beachtet werden?

Zunächst faszinieren uns diese Reisröllchen durch Ihr exotisches Aussehen. Die einzelnen Sushi-Formen erinnern schon an richtige kleine Kunstwerke und der Anblick allein lässt uns bereits das Wasser im Munde zusammen laufen. Aber was genau zeichnet diese Köstlichkeit aus? Es gibt mehrere Sushi-Kreationen, die sich nicht nur vom Aussehen her unterscheiden. Eine der bekanntesten Formen ist Nigiri. Dieses besteht aus einem mit der Hand gerollten Häppchen Reis, auf das ein Stück Fisch gelegt wird. Im Gegensatz dazu wird der Reis beim Maki in ein getrocknetes Algenblatt, dem sogenannten Nori, gewickelt. In der Mitte befindet sich der Fisch.

Der leicht säuerlich schmeckende Reis ist kalorienarm und liefert viele Kohlehydrate, Eiweiß und Ballaststoffe. Zudem enthalten die Nori-Blätter viel Jod, das von unserer Schilddrüse benötigt wird. Hier muss allerdings beachtet werden, dass bei einer Schilddrüsenüberfunktion der Verzehr der Nori-Blätter mit einem Arzt abgesprochen werden sollte. Falls dieser Ihnen von den Algenblättern abrät, können Sie problemlos auf Nigiri umsteigen, da hier auf das Nori-Blatt verzichtet wird.

In Deutschland werden für das Sushi vorwiegend Lachs und Thunfisch verwendet. Da diese Fischsorten sehr fettreich sind, enthalten sie viele Omega-3-Fettsäuren, die bekanntermaßen das Herz und die Gefäße schützen. Zudem gilt Fisch als ein Eiweiß- und Mineralienlieferant. So lange der Fisch frisch ist, birgt er keinerlei gesundheitliche Gefahren. Im Gegenteil! Wer aber keinen Fisch mag, kann auch auf vegetarisches Sushi mit Gurke oder Avocado zurückgreifen.

Falls Sie nun immer noch nicht vom Sushi überzeugt sind, ist das gar kein Problem. Neben der Gesundheit spielt der Geschmack schließlich auch eine sehr wichtige Rolle. Sie können ja auch mal den Pizzaservice ausprobieren. Pizza gibt es auch mit Fisch belegt, der dann nicht roh ist. So können Sie dennoch gesund essen und gleichzeitig auf den rohen Fisch verzichten, falls Ihnen dieser nicht zusagt. Guten Appetit!

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