Rotlichtlampen – Funktionsweise und Anwendung

1. August 2012

Bei vielen leichteren Beschwerden helfen Hausmittel und andere sanftere Methoden genauso gut oder teilweise sogar besser als der Griff zur Chemiekeule. Ein bewehrtes Mittel bei leichten Schmerzen und Beschwerden ist die Anwendung von Rotlicht. Wie und bei welchen Beschwerden die Behandlung mit einer Rotlichtlampe hilft, lesen Sie bei uns.



Infrarotlampen, auch Rotlichtlampen oder Wärmelampen genannt, geben nur die ganz überwiegend nicht sichtbaren Wärmestrahlungen ab. Um dieses zu erreichen, sind Rotlichtlampen so aufgebaut, dass in die Lampen ein zumeist roter Filter eingebaut ist, welches das restliche, nicht rote und sichtbare Licht herausfiltert. Durch diesen Filter strahlt die Rotlichtlampe nur noch den sichtbaren roten Lichtanteil sowie hauptsächlich noch die sogenannte nahe Infrarotstrahlung aus.

Die abgegebene Infrarotstrahlung ist sehr angenehm. Sie hat die höchste und energiereichste Eindringtiefe. Durch die auftreffende Strahlung auf der Haut erzeugt sie nicht auf der Hautoberfläche sondern knapp unterhalb der Hautoberfläche eine angenehme Wärme. Gerade für Menschen, die eine direkte Wärmeeinwirkung auf der Haut nicht als angenehm empfinden, ist es daher eine sehr gute und wirkungsvolle Alternative.

Durch die Wirkung der Wärme kurz unterhalb der Hautoberfläche wird das Gewebe erwärmt und die Durchblutung gefördert. Das Rotlicht wirkt beruhigend, schmerzlindernd und muskelentspannend. Die Wärme der Rotlichtlampe eignet sich daher zur Linderung und Bekämpfung beispielsweise von Verspannungen, chronischen Entzündungsprozessen wie chronischer Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen und vielen weiteren Beschwerden.

Bei unter anderem akuten Entzündungsprozessen wirkt Wärme dagegen förderlich für die entzündlichen Prozesse und sollte nicht angewendet werden. Es gibt auch weitere Beschwerden bei denen Wärme das Gegenteil von Heilung erzielt. Auch hier von einer Anwendung der Rotlichtlampe abzuraten.
Wichtig bei der Behandlung ist die Intensität und Länge der Behandlung. Für gewöhnlich dauert eine Behandlung dauert etwa 10 bis 20 Minuten.

Neben Rotlichtlampen auch für den Hausgebrauch gibt es weiterhin Infrarotkabinen. Ausführliche Informationen zu den Anwendungsgebieten und der sachgerechten Behandlung finden Sie unter anderem hier: Infrarotkabinen-Beratung.de

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.