Warum man Salz in Süßspeisen und Kuchen gibt

21. März 2012

Haben Sie sich auch immer gefragt, warum man eine Prise Salz in Süßspeisen und Kuchenteig gibt, denn eigentlich ist süß und salzig doch ein konträrer Geschmack? Die Erklärung ist, wenn man sie weiß, verblüffend einfach und logisch. Die Begründung, warum in Süßspeisen eine Prise Salz gehört, um den süßen Geschmack zu verstärken, finden Sie in unserem Artikel.



Grundlegend ist es so, dass der Mensch fünf Geschmacksrichtungen unterscheiden kann. Diese sind: salzig, süß, sauer, bitter und umami (ein herzhaftes Aroma).

Einige Speisen jedoch simulieren gleich mehrere unterschiedliche Geschmacksrezeptoren. Der Grund dafür ist der salzige Geschmack, welcher das Essen nicht nur salzig macht. In geringen Mengen reduziert es die Bitterkeit und verstärkt gleichzeitig die Süße. Dieser Effekt ist also ideal, um die Süße in bestimmten Speisen zu intensivieren, ohne dass man mehr Zucker oder ähnliche Süßmacher dazu gibt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass Salz in höheren Dosen die Süße jedoch verringert und Speisen pikanter macht.
Daher sollte Salz in Kuchen und Süßspeisen nur in geringen Dosen erfolgen. Eine kleine Prise Salz bei Kuchen und Süßspeisen reicht vollständig aus.

Verantwortlich dafür sind die sogenannten Geschmacksrezeptoren, welche bereits bei der Geburt vollständig ausgeprägt sind. Die Geschmacksrezeptoren liegen auf der Zunge und sind mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Die Geschmacksrezeptoren für den süßen Geschmack liegen an der Zungenspitze, für den salzigen Geschmack an den vorderen Rändern, für den sauren Geschmack an den hinteren Rändern und für den bitteren Geschmack am Zungengrund kurz vor dem Rachen.

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