Sollte man Sport treiben trotz Erkältung?

3. November 2014

In den dunklen und kalten Jahreszeiten steigt die Zahl der Erkältungskrankheiten. Viele regelmäßig Sporttreibende werden so immer wieder vor die Frage gestellt, ob sie trotz Erkältung ihrer sportlichen Betätigung weiter nachkommen oder es für einen schnellen Genesungsprozess lieber lassen sollte. Die Frage: Sollte man Sport treiben trotz Erkältung? Ist daher nicht pauschal zu beatworten. Hier sind unsere Tipps.



Zu einer Erkältung gehören verschiedene Symptome, welche unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Mit Fieber, starken Gliederschmerzen oder anderen Schmerzen und Kreislaufproblemen sollte man jedoch auf jeden Fall eine sportliche Pause einlegen. Der Körper braucht für seine Genesung jetzt alle Kraft.

Bei leichten Kopfschmerzen kann eine gleichmäßige Bewegungen an der frischen Luft wie leichtes Joggen, Walken oder Radfahren jedoch durchaus positiv wirken. Die frische Luft versorgt den Körper mit Sauerstoff und lindert so die Schmerzen und auch Verspannungen lockern sich. Auch Schwimmen ist bei leichten Erkältungssymptomen durchaus erlaubt, aber unter der Bedingung, dass der Körper nicht auskühlt.

Bei starken Erkältungskopfschmerzen oder sogar Migräne benötigt der Körper dringend Ruhe. Langfristig gesehen soll die Ausübung einer leichten Ausdauersportart die Anfälle und Häufigkeit von Migräneanfällen deutlich reduzieren. Das kommt daher, dass durch das sportliche Training körpereigene Schmerzstiller aktiviert werden, welche das Nervensystem nachhaltig stabiler macht.
Sportarten mit abrupten Bewegungen wie Volleyball, Fußball, Tennis oder Badminton sind dagegen konterproduktiv.

Auch der geliebte Saunagang sollte in Zeiten starken Erkältungssymptome dringend unterlassen werden, denn auch gilt, dass der Körper alle Kraft für die Genesung benötigt. Regelmäßige Saunagänge in gesundem Zustand stärken hingegen nachweislich die körpereigenen Abwehrkräfte.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.