Stress kann Albträume auslösen

23. Juni 2011

orange LilieViele Menschen kennen das, man wacht schweißgebadet oder verängstigt aus einem Albtraum auf und kann nicht wieder einschlafen. Dabei sollten schlafen und träumen etwas schönes und erholsames sein. Warum auch Stress Albträume auslösen kann, darüber können Sie sich hier informieren.




Die Traumforschung macht immer größere Fortschritte und hat jetzt auch Stress als Auslöser von Albträumen im Visier. Stress macht generell einen schlechteren Schlaf und auch mehr Albträume, wobei sensible und kreative Menschen noch anfälliger daraus reagieren.
Neben einer entspannteren Lebensweise können auch Entspannungstechniken Stress reduzieren. Dafür besonders geeignet sind autogenes Training, Yoga, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder auch leichter regelmäßiger Ausdauersport wie Schwimmen, Joggen, Walken oder Radfahren.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, gibt es trotzdem verschiedene Hilfsmöglichkeiten. So kann man beispielsweise mit der Imagery-Rehearssal-Therapy, kurz IRT und zu Deutsch Bild- oder Vorstellungs-Wiederholungs-Therapie, Linderung bei schlechten Träumen schaffen. Bei dieser Methode schreibt der Alptraumgeplagte seinen Albtraum zunächst auf und stellt sich für seinen Traum aber ein positives Ende vor und schreibt auch dieses auf. Der nächste Schritt ist, den Traum mit dem positiven Ende mehrmals täglich bildlich durchzuspielen. Das Einüben im Wachzustand wirkt sich auf die nächsten nächtlichen Träume aus und reduziert schlechte Träume. Eingebettet ist diese Methode meistens in eine Verhaltenstherapie. Sollten Sie unter häufigen und quälenden Albträumen leiden, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.