Aus welchem Tabak Zigarren hergestellt werden

19. Februar 2013

Zigarren gehören zu den Genussmitteln. Wie bei allen Genussmitteln steht und fällt ihre Qualität durch die verwendeten Rohstoffe und die Herstellung. Die Preisspanne für Zigarren ist aus diesem Grund sehr groß und reichen von ein paar bis zu mehreren hundert Euro. Wer gern Zigarren raucht oder mal eine gute Zigarre an Freunde oder Bekannte verschenken möchte, erfährt hier wichtiges über die Herstellung von Zigarren.



Teure Zigarren tragen oft auch edle Namen wie die Montecristo Zigarren oder auch Namen wie die bekannte und ursprünglich aus Kuba stammende Havanna Zigarren.

Ob eine Zigarre von guter Qualität ist oder nicht, hängt maßgeblich vom verwendeten Tabak ab. Beim Anbau werden zwei Arten unterschieden.

So wird der sogenannte „bedeckter Tabak“ (tabaco tapado) unter schützenden Stoffbahnen angebaut, welche im Bdarfsfall aber auch zur Seite geschoben werden können. Diese schützen den Tabak vor zu viel schädlicher tropischer Sonne. Weiterhin wird bei dieser Art des Anbaus die Blüte nicht entfernt, so dass sich sehr dünne, gleichmäßige und geschmeidige Blätter an der Tabakpflanze entwickeln. Da diese so gewachsenen Tabakblätter sehr hochwertig sind, werden sie ausschließlich als Deckblatt verwendet. Aus welchem Land das Deckblatt kommt, entscheidet übrigens auch über das spätere angegebene Herkunftsland. Auch wenn die Einlage beispielsweise aus einem anderen Land stammt.

Die zweite Art der Herstellung ist der „Tabak der Sonne“ (tabaco del sol). Er wächst nicht wie die erste Art unter schützenden Stoffbahnen sondern direkt unter der tropischen Sonne auf. Die Blüten der Tabakpflanze werden frühzeitig entfernt. Das Ergebnis sind sehr kräftige und im Geschmack intensive Blätter. Diese Tabakblätter werden bei der Herstellung der Zigarre als Einlage und Umblätter verwendet.
Bei der Ente werden die Blätter dann in drei Kategorien entschieden. Das obere Blatt der Tabakpflanze hat am meisten Sonne abbekommen, ist sehr geschmacksstark und wird als ligero bezeichnet. Die mittleren im Geschmack mittelstarken Blätter nennt man seco und die mildesten Blätter am unteren Ende der Pflanze als volado.

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