Wie Teichfilter funktionieren

17. Januar 2013

Die Besitzer eines Gartenteiches benötigen, um diesen sauber und klar zu halten einen Teichfilter. Das Angebot an diesen Geräten ist sehr umfangreich und variiert preislich sehr. Sollten Sie auch Besitzer eines Gartenteiches sein oder überlegen sich einen anzuschaffen, werden Sie in unserem Artikel interessante Anregungen und Tipps finden.



Die Filterung des Wassers erfolgt bei einem Teichfilter in zwei Schritten und zwar einer mechanischen und einer biologischen Filterung. Im ersten Schritt werden festen Partikeln aus dem Teichwasser gefiltert und im zweiten Schritt wird das Wasser einer biologischen Filterung unterzogen. Bei der biologischen Filterung werden giftige oder schädliche Stoffe in nützliche Nährstoffe umgewandelt. Diese Nährstoffe werden von den Wasserpflanzen zum Erhalt benötigt und wieder verwertet. Die Bepflanzung eines Teiches ist nicht so einfach und man sollte sich daher im Vorfeld sehr genau informieren, welche Pflanzen man verwenden kann. Das gleiche gilt auch für die mögliche Haltung von Tieren wie Fischen, Schnecken oder ähnlichen Kleintieren. Auch hier gilt einiges zu beachten und eine gründliche Vorbereitung garantiert, dass das Vorhaben gelingt.
Das Filtermaterial für die mechanische Filterung kann aus verschiedenen Materialien wie beispielsweise Filterbürsten und Japanmatten bestehen. Die biologische Filterung erfolgt mithilfe von mehreren Bakterienstämmen.

Teichfilter unterteilt man in Druckfilter und in Teichfilter, welche ohne einen Druckaufbau auskommen. Erstere Modelle haben ein geschlossenes System. Sie muss man verwenden, wenn das gefilterte Wasser zu einem höheren Standpunkt transportiert werden soll, wie es beispielsweise bei einem Bachlauf vorkommt. Teichfilter ohne Druckaufbau können dieses nicht gewährleisten. Hier fließt das gefilterte Wasser einfach wieder zurück in den Teich. Ein weiterer Vorteil der Druckfilter ist, dass sie sehr platzsparend sind und gut in die Teichlandschaft integriert werden könne, da man sie eingraben kann. Der Nachteil von Druckfiltern ist, dass sie nur für kleinere bis mittlere Teiche geeignet sind. Teichfilter ohne Druckaufbau können dagegen auch für größere Teiche genutzt werden. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie sich nicht so gut in die Landschaft integrieren lassen.

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