Tipps für Zimmerpflanzen im Winter

26. November 2014

Konnte man im Frühling oder Sommer einige Zimmerpflanzen ins Freie stellen bzw. hatten sie in dieser Zeit auch in Räumen gute Bedingungen ändert sich dieses im Herbst und Winter. Unter anderem sind die Räume dunkler, die Heizungsluft macht ihnen zusätzlich zu schaffen und die Pflanzen verlieren so Blätter und sind anfälliger für Schädlinge. Wir haben daher die besten Tipps für Zimmerpflanzen im Winter für Sie zusammengetragen.



Genug Luftfeuchtigkeit

Die warmen Temperaturen in den Räumen tun den Zimmerpflanzen zwar gut, aber die Luft ist oft zu trocken. Abhilfe schaffen Wassergefäße an oder auf den Heizungen, was auch generell zu empfehlen ist, denn auch uns tut eine gewisse Luftfeuchtigkeit in den Räumen gut.
Auch schafft Abhilfe die Pflanzen regelmäßig einzusprühen. Die Sprühflasche sollte einen sehr fein sprühenden Strahl haben und am besten verwendet man lauwarmes und möglichst kalkfreies Wasser. Besonders gut tut die Behandlung tropischen Gewächsen wie beispielsweise Orchideen oder Hibiskus.

Wie oft gießen?

Im Winter benötigen die meisten Zimmerpflanzen weniger Wasser. Überprüfen Sie also vor jedem Gießen, ob die Erde noch feucht ist. So vermeiden Sie, dass die Erde oder das Substrat Schimmel ansetzt und die Blätter so verfaulen.
Anders ist es bei Pflanzen, welche unmittelbar an Heizungsnähe stehen, diese müssen regelmäßig gegossen werden. Achten Sie auch generell darauf, dass der Platz an der Heizung nicht alle Pflanzen gut vertragen. Neben unseren Tipps findet Sie übrigens viele weitere in unserer Buchempfehlung rechts. Für mehr Informationen einfach den Amazonbutton klicken. Das Buch ist auch ein sehr schönes Geschenk.

Idealer Standort

Und weiter geht es mit den besten Tipps für Zimmerpflanzen im Winter in Punkto des Standortes, denn auch hier ist einiges zu beachten. Wie schon erwähnt, ist die Heizungsnähe nicht für alle Gewächse günstig, also daher auch der Platz auf der Fensterbank mit darunter liegenden Heizung. Auch ist bei diesem Standort zu beachten, dass die Grünpflanzen nicht die kalte Scheibe berühren sollten, der Temperaturschock ließe die Blätter braun werden und abfallen. Weiterhin sollte unbedingt auch auf Zugluft geachtet werden. Gerade die beliebten Benjamini sind diesbezüglich sehr empfindlich.
Stehen die Zimmerpflanzen auf zu kaltem oder warmem Fußboden wie z.B. bei einer Fußbodenheizung sollten sie von unten isoliert werden, um den direkten Bodenkontakt zu vermeiden. Dazu bieten sich ein Stück Styropor oder Rolluntersetzer an.

Genug Licht

Da die Pflanzen im Winter mit weniger Licht auskommen müssen, sollte man sie regelmäßig abstauben. Dieses ist einer der nächste Tipps für Zimmerpflanzen im Winter. Sie können sie mit der Sprühpflanze von Staub befreien, mit einem feuchten Lappen oder auch in der Dusche lauwarm abduschen. Letzteres ist besonders bei Grünpflanzen mit vielen kleinen Blättern zu empfehlen. Die Dusche hilft übrigens nicht nur den Staub sondern auch Pflanzenschädlinge zu entfernen.
Um weiterhin die Lichtzufuhr zu erhöhen, sollten Sie Vorhänge und Jalousien tagsüber weit öffnen. Auch sorgen saubere Fensterscheiben für einen verbesserten Lichteinfall, was nicht nur den Pflanzen gut tut, denn auch der Mensch hat im Winter oft zu wenig natürliches Tageslicht.

Wenn Sie all unser Tipps für Zimmerpflanzen im Winter berücksichtigen, werden sie sehr gut durch die kalten und dunklen Jahreszeiten kommen und Sie weiterhin viel Freude an ihnen haben.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.