Tipps zur Zubereitung von Tee

28. Juni 2017

TeetasseGenauso alt wie die Verwendung von Tee als Getränk ist seine regional unterschiedliche Zubereitung. Wenn auch Sie zu den Teetrinkern und Teeliebhabern gehören, haben wir hier einige sehr interessante Fakten und Tipps zur Teezubereitung.
Welche Zubereitu




ngsart Sie bevorzugen, hängt natürlich vor allem von ihrem persönlichen Geschmack ab. Generell kann man aber sagen, dass bei uns die englische Zubereitungsart bevorzugt wird und sich durchgesetzt hat. Diese Art der Zubereitung stammt noch aus der britischen Kolonialzeit als sie gemeinsam mit dem gehandelten Tee verbreitet wurde.
Auch sehr wichtig, ist das Teegeschirr sowie die Ausstattung zur Zubereitung des Tees. Online können Sie beispielsweise hier dazu stöbern: Luxamel

Schwarzer Tee wird mit einigen Ausnahmen fast immer mit sprudelndem kochendem Wasser aufgegossen. Ausnahmen sind Grüntees, halbfermentierten Tees sehr feine Schwarztees. Hier kann Wasser mit Temperaturen von 65 bis 90 °C bevorzugt werden, da so die Inhaltsstoffe erhalten bleiben, was den Geschmack des Tees positiv beeinflusst.
Auch wird Eistee zunächst sehr heiß aufgebrüht und erst später abgekühlt.

Die Ziehdauer, also die Zeit, in der die Teeblätter im Wasser verbleiben sollen, wird sehr unterschiedlich gewählt und ist vor allem Teesorten abhängig. Sie liegt in einem breiten Bereich von etwa 20 Sekunden bis zu 5 Minuten. Je nach Ziehdauer wirkt der Tee unterschiedlich stark anregend. Das im schwarzen Tee enthaltende Koffein löst sich von Anfang an, verschiedene andere Stoffe aber erst nach 2–3 Minuten.
Sollte der schwarze Tee stark anregend sein, sollten eher eine kürzere Ziehzeit mit vielen Teeblättern bevorzugt werden.

Grüner Tee wird oft pur getrunken oder maximal mit etwas Zucker gesüßt. Ausnahme ist der marokkanische Pfefferminztee, welchem reichlich Zucker zugesetzt wird.
Schwarztee werden in verschiedenen Regionen traditionell unterschiedliche Zusätze beigemischt. So beispielsweise in England und Indien Milch und diese vor allem bei besonders aromatisierten Tees wie Earl Grey oder indischer Chai. In Ostfriesland reicht man oft Sahne zum Tee. In der Mongolei und Tibet trinkt man den Tee, auch wenn es für viele Menschen hier gewöhnungsbedürftig erscheint, Butter. In Russland und Georgien sind es Zitronensaft oder Zitronenschalen und auch sogar Marmelade, Gelees oder in Sirup eingelegte Früchte. Die meist verbreitete Zugabe ist jedoch, wie bei uns auch üblich, dass man seinen Tee mit Süßmittel, Zucker und Honig trinkt. Dabei wissen vor allem Teekenner weißen oder braunen Kandiszucker oder braunen Rohrzucker sehr zu schätzen.

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