Tipps zur Wandgestaltung mit Farben und Elementen

16. April 2012





Die erste Überlegung sollte sein, welche Farben und farbliche Gestaltung angemessen für die Größe und Höhe des Raumes ist. Jede Farbe hat auf den Menschen ihre eigene farbpsychologische Wirkung wie beispielsweise beruhigend, entspannend und anregend, aber auch ihre eigene optische Wirkung. Die verschiedenen Farben können Räume optisch kleiner oder größer und auch hoher oder niedriger erscheinen lassen.
Als nächsten Schritt sollte man sich überlegen, ob man die Wände vollflächig mit einer Farbe streicht oder zwei Farben verwendet. Mehr als zwei Farben zu verwenden, ist nicht so einfach umzusetzen, ohne den Raum zu unruhig erscheinen zu lassen.
Weiterhin ist auch der Einsatz von Wandtattoos oder farbigen Bordüren eine Möglichkeit, den Raum optisch schön zu gestalten. Wandtattos kann man fertig kaufen, man kann aber auch Wandtattoos selber gestalten. Es gibt Wandtattoos für alle Räume beispielsweise für die Küche, für das Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer sowie auch für den Flur, das Bad und Arbeitsräume. Wandtattoos aus Schriftzügen, Zeichen oder auch Bildern bestehen.

Eine kleine Übersicht von Raumfarben und deren optische Wirkung

Weiße Wände vermittelt Reinheit und Ordnung. Sie vergrößern den Raum optisch.
Gelb wirkt anregend und belebend. Da es zu den sogenannten warmen Farben gehört, lässt es Räume kleiner erscheinen.
Orange wirkt belebend, entspannend und strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus. Da auch Orange zu den warmen Farben gehört, lässt es Räume kleiner erscheinen.
Das gleiche trifft für Rot zu, auch Rot lässt Räume kleiner erscheinen.
Grün vermittelt Ruhe und Geborgenheit. Blaugrüne Wände lassen Räume optisch etwas größer erscheinen.
Auch Blau vermittelt Entspannung und Ruhe. Blaue und blaugrüne Wände lassen Räume optisch größer erscheinen.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.