Unfruchtbarkeit – ungewollt kinderlos

1. August 2014

Eines Tages Kinder zu bekommen, ist der Traum vieler Menschen. Für einige jedoch erfüllt sich dieser schwer oder im schlimmsten Fall gar nicht. Woran dieses liegt, was man dagegen tun kann und weiteres Wissenswertes zum Thema erfahren Sie in unserem Artikel.



Eine Unfruchtbarkeit im medizinischen Sinne, auch Zeugungs- und Empfängnisunfähigkeit genannt, wird einem Paar diagnostiziert, bei welchem trotz bestehendem Kinderwunsch und mindestens einem Jahr regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Empfängnis eintritt. Panikmache ist sicherlich der falsche Weg, aber das Paar sollte sich spätestens dann Gedanken machen, ob dem Kinderwunsch medizinische Gründe im Wege stehen, denn so selten ist eine Unfruchtbarkeit nicht. Statistiken gehen davon aus, dass in Mitteleuropa heutzutage etwa jedes sechste Paar Mühe hat ein Kind zu bekommen. 3 bis 4 Prozent davon bleiben sogar dauerhaft ungewollt kinderlos.

Die Gründe

Die Gründe dafür sind verschieden und liegen zu gleich Anteilen jeweils bei der Frau, dem Mann oder einer kombinierten Ursache beider Partner.
Ursachen die bei einer Frau zur Unfruchtbarkeit führen können, sind Ovulationsschwierigkeiten, Follikelreifungsstörungen, nicht funktionierende wie z.B. verengte Eileiter, hormonelle Störungen, genetische Defekte, Krankheiten wie Chlamydien oder Gonorrhoe, Alkohol- und Drogenmissbrauch und vieles mehr.
Entscheidend beim Mann ist die Qualität des Spermas. Das heißt konkret dessen Anzahl und Qualität. Negative Auswirkungen beim Mann auf die Fruchtbarkeit sind unter anderem Bauchhoden, Kindererkrankungen wie Mumps, ein Nichtfunktionsiren der Samenwege aber auch Drogenmissbrauch und andere schädliche äußere Einflüsse.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei Fruchtbarkeitsproblemen könne heute immer bessere Methoden zur ungewollten Kinderlosigkeit erfolgreich angewendet werden. Neben so einfachen Methoden wie der Senkung des Körpergewichts, dem Verzicht auf übermäßigen Alkohol und andere Drogen können auch hormonelle Behandlungen erfolgen.
Chirurgische Maßnahmen kommen zum tragen bei beispielsweise blockierten Eileitern der Frau. Auch eine künstlichen Befruchtung mit verschiedenen Verfahren können angewendet werden. Eine Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.