Urea – Harnstoff

24. Juni 2010

Urea wird nicht nur in der Kosmetik verwendet. In der Medizin ist Urea als Harnstoff bekannt. Urea hat eine nachgewiesene gute Wirkung bei zahlreichen Hautproblemen.Urea ist das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels und wird in der Leber gebildet. Transportiert über das Blut landet es in den Nieren und wird mit dem Harn ausgeschieden. Etwa 30g Harnstoff scheidet der Mensch täglich aus. Harnstoff ist nicht nur im Körper eines Menschen, sondern auch in vielen Pflanzen und Pilzen. Mittlerweise kann Harnstoff auch synthetisch hergestellt werden.




Wirkung und Anwendung von Urea

Harnstoff hat die Wirkung Feuchtigkeit in der Hornhaut zurück zu halten und die Haut so vor Austrocknung zu schützen. Gerade bei einer gestörten Funktion wie bei Schuppenflechte oder Neurodermitis wird Harnstoff als Salbe von außen auf die Haut gebracht und kann so Linderung schaffen. Wichtig ist eine hohe Konzentration an Harnstoff in den Salben. Harnstoff hat eine feuchtigkeitsbindende Wirkung und verhindert so das weitere Austrocknen der Hornhaut und Verschlimmerung der Neurodermitis und Schuppenflechte.

In der Kosmetik wird diese Wirkung auch ausgenutzt und so kommt Urea vor allem in Hautpflegemittel für trockene Haut vor. Da Urea auch eine antibakterielle und juckreizmildernde Wirkung hat, ist es auch in vielen Pflegemittel für das Gesicht gegen unreine Haut enthalten.

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