Warum der Mensch schnarcht

21. Oktober 2016

bettdeckeViele Menschen schnarchen nachts, was teilweise nicht nur für den Partner eine große Belastung darstellen kann, auch für den Betroffenen kann dieses nicht ganz ungefährlich sein, da auch Krankheiten hinter den nächtlichen Geräuschen stecken können. In unserem Artikel wollen wir dieses ein wenig genauer beleuchten.





Grundsätzlich muss man das Schnarchen unterteilen: in das kompensierte und das obstruktive Schnarchen. Ersteres betrifft etwa vor allem mit zunehmendem Alter rund 60 % der Männer und 40 % der Frauen. Sogar 10 % der Kinder schnarchen. Dieses ist ungefährlich.

Beim sehr ausgeprägten Schnarchen, obstruktivem Schnarchen, kann es jedoch zu einer Verminderung der Sauerstoffversorgung und dadurch zu einer Störung des Schlafes kommen. Dieses wiederum ist gesundheitsgefährdend.

Ursachen

Beide Arten des Schnarchens haben gemeinsam, dass das Geräusch durch die flatternde Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens, teilweise auch des Zungengrundes und des Rachens beim Atmen, verursacht wird. Weiterhin wird es teilweise durch die Behinderung des Atmens durch die Nase verursacht werden. Dieses kennt jeder, wenn die Nase durch eine Erkältung verstopft ist.

Abhängig davon, ob ein Mensch schnarcht oder nicht, ist auch oft die Lage. Besonders häufig kommt es zum Schnarchen, wenn der Betroffene auf dem Rücken liegt. Der Grund ist, dass dann der Unterkiefer des Schlafenden nicht gestützt ist und er durch den geöffneten Mund atmet. Da unser Körper aber schlau ist und sich in den meisten Fällen allein zu helfen weiß, löst er bei dem Schlafen durch die erschwerte Atmung und damit geringeren Sauerstoffzufuhr eine Änderung der Schlafposition aus und das Schnarchen hört von allein auf.

Eine weitere Ursache ständigen Schnarchens kann Übergewicht oder auch eine genetische Veranlagung zum Schnarchen sein. In letzterem Fall liegt dann oft eine anatomische körperliche Besonderheit des Betroffenen vor. Hier ist es meistens egal in welcher Schlafposition sich der Betroffene befindet.

Auch Alkohol, die Einnahme von Beruhigungsmittel- und Schlafmitteln, Tranquilizern und Psychopharmaka bewirken die Erschlaffung des Gaumensegels und fördern somit das Schnarchen.

Beachten sollte man in jedem Fall, dass wenn das Schnarchen zu häufig und stark auftritt und sich der Betroffene dadurch eingeschränkt in seiner Leistungskraft fühlt, ein Termin bei einem Spezialisten gemacht werden sollte, um eventuelle Gesundheitsrisiken abzuklären.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.