Was hilft bei Wetterfühligkeit?

22. November 2011

Leiden Sie auch unter Wetterfühligkeit? Dann stellen Sie sich bestimmt oft die Frage, woher sie kommt und was bei Wetterfühligkeit hilft. Wir geben ihnen Tipps, wie Sie Ihre Wetterfühligkeit bekämpfen oder zumindest lindern können.



Wetterfühlige Menschen haben oft aus Veranlagung sehr feine Antennen, wenn das Wetter umschlägt. Das vegetative Nervensystem dieser Menschen ist ganz besonders empfindlich und reagiert sensibler bei Temperatur- und Luftdruckveränderungen. Der Körper kann nicht schnell genug auf diese Wetterveränderungen reagieren. Der Organismus reagiert auf diese Überforderung mit Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und Abgeschlagenheit.

Von Wetterfühligkeit sind meistens ältere Menschen und mehr Frauen als Männer betroffen. Aber auch chronisch Kranke die unter Rheuma, Herz-Kreisproblemen und Bluthochdruck leiden, sind häufiger betroffen. Oft merken die Betroffenen einen Wetterumschwung schon 1-2 Tage früher durch Symptome wie schmerzende Gelenke, Anzeichen einer Migräne oder Atembeschwerden.

Die Wetterfühligkeit wird weiterhin verstärkt bei Faktoren wie Stress, Schlafstörungen oder generell niedrigem Blutdruck. Dieses ist der Grund, warum wetterfühlige Menschen mal stärker und mal schwächer reagieren.

Aber was hilft bei Wetterfühligkeit? Wer unter starken Symptomen leidet sollte einen Arzt zu Rate ziehen und Medikamente einnehmen. Teilweise helfen aber auch schon natürliche Mittel. Zusätzlich sollte man so oft wie möglich raus gehen und so sein Thermoregulationssystem an wechselndes Wetter gewöhnen und sich so abhärten. Dabei helfen flotte Spaziergänge oder eine leichte Ausdauersportart wie Joggen, Walken oder Radfahren. Wetterfühlige mit Atembeschwerden sollten sich jedoch besonders im Winter schützen und sich in der Kälte nicht sportlich betätigen. Auch Kneipp´sche Güsse, Wechselduschen oder Saunabesuche stärken den Körper und härten ab.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.