Was man unter einer Sozialen Phopie versteht

5. März 2013

Die psychischen Erkrankungen sind in unserer heutigen Gesellschaft in bestimmten Gebieten auf dem Vormarsch und auch der Stand der Wissenschaft verändert sich, so dass es immer mehr psychische Erkrankungen gibt deren Begriff man teilweise das erstemal hört. In unserem Artikel möchten wir uns daher mit dem Thema der „Sozial Phobie“ näher beschäftigen.



Erst einmal zur grundsätzlichen Begriffserklärung ist es wichtig, folgendes zu wissen. Angststörung, auch Phobische Störung genannt, fungiert als ein Sammelbegriff für bestimmte psychische Störungen, bei denen entweder eine konkrete Furcht (Phobie) oder auch unspezifische Angst besteht.

Bei allen Angststörungen ist es so, dass die Betroffenen im Gegensatz zu Vergleichspersonen ohne oder geringen Ängsten und Furcht eine übermäßig starke Angst vor verschiedenen Dingen haben. Die Betroffenen erkennen teilweise und zeitweise, dass ihre Angst größer als bei anderen angstfreien Menschen ist oder eigentlich sogar unbegründet ist.

Bei der Sozialen Phobie auch soziale Angst genannt richten sich die Ängste des Betroffenen auf Situationen, welche den Kontakt mit anderen Menschen erfordern. Bereits nur alleine die Interaktion mit anderen Menschen kann für den von einer sozialen Phobie betroffenen Menschen eine Überforderung sein.

Wie stellt sich eine Soziale Phobie dar?

Die Symptome dieser Angststörung sind unter anderem, eine extrem starke Angst des Betroffenen, dass seine Ängste erkannt werden und er öffentlich beschämt wird. Dazu kommen starke körperliche Reaktionen in und vor diesen Situationen wie unter anderem Herzrasen, Schwitzen, Atemnot, Übelkeit und das Versagen der eigenen Stimme. Im Jugendalter oder bei nicht so stark ausgeprägter Form auch das Erröten der Betroffenen, das Zittern der Hände, Blickkontaktvermeidung sowie Übelkeit und auch erhöhter Harndrang.

Durch diese Ängste stellt sich ein starkes Vermeidungsverhalten des Betroffenen ein. Dieses zeigt sich beispielsweise an ausgeprägten Defiziten beim Reifungsprozess von Jugendlichen und dadurch auch bei der Wahrnehmung sozialer Verantwortung. Das Selbstbewusstsein der Jugendlichen leidet sehr stark und Versagensgefühle, Unterlegenheitsgefühle und die Furcht vor Kritik stellt sich immer mehr ein.

Was tun bei einer Sozial Phobie?

Sollten Sie durch unseren Beitrag oder generell der Meinung sein, dass Sie an einer Sozialen Phobie erkrankt sind, wenden Sie sich bitte an ihren Hausarzt. Er stellt ihnen bei Verdacht eine Überweisung zum Facharzt wie einem Psychiater oder Psychotherapeuten oder bei sehr schweren Symptomen eine Überweisung für eine stationäre Aufnahme aus.

Hinweis: Die Inhalte auf leben-kunst.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung durch einen Facharzt in keinem Fall ersetzen.